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3 (1891) Poetik (3. Aufl.), Topik (Disputierkunst)
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Sechsundzwanzigstes Kapitel.

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Schlechtigkeit, wie derselbe bei dem Menela'os in seinem Ore'stes^,zur Anwendung bringt.

20. Zn Summa also führen die Kritiker die tadelnden Ein-wendungen auf fünf Gattungsbegriffe zurück. Sie tadeln nämlichetwas entweder als unmöglich oder als undenkbar oder als derMoral schädlich oder als widersprechend oder als den Gesetzen derKunsttechnik zuwiderlaufend. Die Beseitigungen aber sind ausden aufgezählten Gesichtspunkten zu finden; und zwar gibt esderen zwölf. 22

Sechsundzwanzigstes Kapitel.

I. Ob aber die epische Darstellungsform höher zu achtensei oder die tragische, diese Frage möchte jemand aufwerfen.Wenn nun die im minderen Grade pöbelmäßig überladenehöher steht (eine solche aber ist die, die es mit einem gebil-deteren Zuschauerpublikum zu thun hat), so folgt daraus, daßdie, welche alles nachahmend darstellen will, pöbelmäßig *

Mede'a (V. 663755) gemeint, das schon alte Kunstkritiker für unge-reimt erklärten.

31. S. die Anmerkung zu Kap. XV, § 5.

32. Man kann sie bei Hermann (S. 18919V) und bei Ritter(S. 287) Nachlesen.

1. Ich habe den Ausdruckpöbelmäßig" gewählt, weil im Texte dafürein Wort steht (Popri-/.oP, das den schlimmen Nebenbegriff des aus Last-trägern und dergleichen Leuten bestehendenPöbels" hat.Das Theater-publikum" (Der Zuschauer", c> Ae«rH;), sagt Aristoteles, Politik, VIII, 7,Z 7),ist ein zweifaches, das eine ein feines und gebildetes, das andereein sackträgerisch-gemeines (Pogro/.ov), das aus niederen Handwerker»,Lohnarbeitern und dergleichen Leuten besteht." Halten wir die? fest, somuß der Sinn unserer Stelle der sein: Je weniger Verständnis eineKunstform bei ihrem Publikum voraussetzt, desto niedriger steht sie;und umgekehrt: je mehr sie voraussetzt, desto höher. Eine Kunstform also,die es für nötig hält,alles nachahmend auszudrückeu" (die also nichts