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3 (1891) Poetik (3. Aufl.), Topik (Disputierkunst)
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Aristoteles, Poetik.

willige, welche diese Leistung übernahmen. 6 Erst aus der Zeit, wosie? bereits gewisse feste Formen gewonnen hatte, finden sich die nachihr benannten Dichter erwähnt.

3. Wer aber Masken eingeführt hat oder Prologe ^oder die vermehrten Schauspieler und dergleichen mehr, dasweiß man nicht. Die, welche zuerst zusammenhängende Fabelnin ihren Stücken gaben, waren Epicha'rmos und Pho'rmiZ o.

6. Es ist hier besonders von Athen die Rede, wo die Komödie spätin Aufnahme kam. Es dauerte lange, ehe der Staat sich um sie beküm-merte und den komischen Dichtern (den Komö'den) den Chor stellte, indemer durch den A'rchon einen reichen Mann der Gemeinde abwechselnd mitdieser kostspieligen Leistung (Choregie') belastete. Die Komödiendichtermußten bis dahin sich selbst helfen und entweder selbst oder auf dem Wegeprivater Hülfe die Kosten dazu aufbringen. Insofern nennt Aristotelesdie Choregen der KomödieFreiwillige". Die Kosten für einen solchenChor, für musikalische und sonstige Einübung, für Kostümierung, u. s. w.waren bedeutend, wenn auch nicht so bedeutend wie für einen tragischenChor. S. Wachsmuth, Hellenische Altertumskunde, II. 1, S. 133.Nach dem Peloponne'sischen Kriege hörte diese Stellung des komischen Chorsaus Staatsmitteln wegen der traurigen Lage, in welcher sich Athen befand,wieder auf, während sie überhaupt nicht regelmäßig gewesen zu sein scheint.Denn noch der Komödiendichter Krati'nos, Pe'rikles' Zeitgenosse, erhieltnicht immer einen Chor vom Archon. Ausführlich C. F. R. Schultze,Os ekori Krnsens tragosäius knbitu sxtsrno, Berlin 1856, S. 21 ff.

7. Die Komödie.

8.Prologe" (npvXöpov?) steht in allen Handschriften. Hermannund andere nach ihm setzen dafür-souc, d. i. bestimmter Inhalt, Fabelder komischen Dramen, da die griechische alte Komödie keineProloge" iwgewöhnlichen Sinne kannte; oder wie andere (Ritter) meinen: die An-sprachen des einen Schauspielers an den Chor, und dessen Antworten.

9. EpicharmoS und Phormis waren Zeitgenossen und lebten unddichteten in Sizilien (vgl. Kap. 3).