einige Wochen lang ihr Laub verliert, bildet sic mitihren ausgedehnten Kronen ein zusammenhängendesund der Sonne von oben ganz undurchdringlichesGewölbe von 30—40 Fuß Höhe, das nur zwischenden Stämmen der Bäume hoch genug geöffnet ist,um einem fortwährenden Wechsel der reizendstenAussichtsbildcr Raum zu geben — denn links ingeringer Entfernung stießt der Nil, bald von Inselnunterbrochen, bald über eine Viertclmeile breit mitfreiem Wasserspiegel in der Sonne flimmernd. Seinediesseitigen Ufer sind mit Landhäusern der Großenoder mit noch pallastähnlicheren Fabrikgebäuden,zwischen Gärten und Feldern liegend, locker einge-faßt, die jenseitigen entfalten, vor der sanft wellen-förmigen Hügelreihe der Wüste, abwechselnd Palm-wäldcr, oder mit reicher Vegetation umgebene Dörfer,die wie zierliche Boukets auf dem gelben Sandeausgestreut liegen. Alles erscheint idyllisch, nur imHintergründe ragen die ewigen Spitzen der Pyra-miden, hoch alles Uebrige dominiirend, geheimnißvollaus den Palmen hervor. Rechts der Straße ziehensich in größerer Nähe die glatten, vom Winde zu-sammen gewehten und häufig ihre Form ändernden
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