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1 (1844) Unter-Aegypten
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jetzigen Europäischen vorzuzichcn, wo man, außerEngland, in welchem die Etikette auch genau geregeltist, nirgends mehr weiß, was Andere zu präten-diren haben, noch was Einem selbst zukommt, undimmer in Verlegenheit ist zu viel oder zu wenig zuthun. So finden wir z. B. in einem der erstenStaaten Deutschlands, wo in größeren Dingen soviel Vortreffliches besteht, und noch viel Größereszu erwarten ist, in der erwähnten Hinsicht einenrecht empfindlichen Mangel für gesellschaftliche Be-quemlichkeit, indem das Rangvcrhältniß nur imDienste fest normirt, und dabei überhaupt das die-nende Princip so sehr dem freien vorgezogcn wird,daß eigentlich nur Diejenigen der Auszeichnung einesbestimmten Ranges und Ansehens dort theilhaftigwerden, die zur Hierarchie des Hof- oder Staats-dienstes gehören, jeder außerhalb dieser KategorieStehende aber hinsichtlich seiner Ansprüche, er sepnun dazu durch eminente Geburtstitcl, oder stän-dische, oder Besitzcs-Würden berechtigt, in der Gesell-schaft und selbst an den verschiednen Höfen niemalsgenau weiß, wo er hingehört, indem ihm nachLaune oder Gunst heute der, morgen jener Rang