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von dem ohne Zweifel der Vicekönig auch einenguten Theil besitzt, voll hervortritt. Man kannvielerlei in diesem Blicke lesen, was vielleicht dieSchattenseite seines Charakters ausmacht, womit ichjedoch keinen besondern Tadel aussprechen will;denn zu einem großen Manne gehören eben so noth-wendig dunkle und Helle Seiten, als bei jedemandern Sterblichen.
Nach der ersten Begrüßung setzte sich der Vice-könig, und winkte auch mir, mich neben ihm aufder Ottomane niederzulassen, worauf für ihn undmich Pfeifen und Kaffee gebracht wurden.
Ich muß hier eine kurze Notiz über die Höf-lichkeitsbezeugungen im Orient und namentlich inAegypten einschalten, über die wenige meiner Leserunterrichtet seyn möchten, und deren Verständnißdoch nicht ohne Interesse ist. Es herrscht hier indieser Hinsicht weit mehr Etikette als bei uns, unddie Abstufungen sind bestimmt. Zuerst das Grüßenbetreffend, kann man schon aus diesem sogleich aufdie verschiedne Stellung beider Theile schließen.Der Vornehmste grüßt stets zuerst. Der viel Höherelegt die Hand auf die Brust, während der ihm im