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Gelegenheit hatte, vollkommen das Benehmen seinerHofleutc, die, wenn auch voll Respekt, doch sehr-zutraulich und unbefangen mit ihm verkehrten, wäh-rend er selbst sie zwar mit feiner Niiancirung gegenEinzelne, aber im Allgemeinen stets mit vieler Ur-banität behandelte. Uebcrdics ist nichts leichter, alsvom Vicekönig Gehör zu erhalten. Kein Herrscherkann zugänglicher scyn und weniger Maßregeln fürseine persönliche Sicherheit nehmen als MehcmedAli, der sich täglich jedem Versuche unbesorgt Preisgiebt, den ein Fanatiker auf sein Leben zu richtenbeabsichtigen könnte. Wie möchte er dies wagen,wenn er der Tyrann wäre, den alberne Unwissenheitund bösartige Absichtlichkeit in Europa so häufigaus ihm machen wollen! Jndeß ist doch nicht zuläugneu, daß ungeachtet des stets humanen Betra-gens Mehemed Ali's und seines meist freundlichmilden Blickes, der ihm das Ansehn eines der gut-mütigsten unsrer christlichen Monarchen giebt —dieser Blick doch zuweilen, besonders in den Mo-menten, wo er sich unbemerkt glaubt, einen ganzeignen Ausdruck bittren Mißtrauens annimmt, beidem dann das etwas unheimlichere türkische Element,
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