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1 (1844) Unter-Aegypten
Entstehung
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Nichts ist seichter, als die Urtheile, die manüber Mehemed Ali täglich lesen, oder mit anhv'renmuß, nichts thörichter als die Forderungen, welcheman an ihn stellt. Man verlangt gewissermaßen,daß er zugleich Nomulus, Numa Pompilius undTrasan in einer Person seyn solle, man berücksichtigtweder seine Lage, noch seine Bedürfnisse, man ver-schließt seine Augen vor dem Außerordentlichen, wasbereits durch ihn geschehen, und moquirt sich inalberner Selbstgefälligkeit über eine Pseudocivilisa-tion, die man für nichts achtet, weil sie noch soentfernt von der unseren ist. Man ist endlich, ichkann cs wirklich nicht anders nennen, stupid genug,nicht einzusehen, daß gut Ding Weile haben will,und daß eben die wahrhafte Negentenweisheit Mehe-med Ali's darin liegt, daß er nur thut, was dieZeit und der Zustand seiner Nation erlaubt, eben sobehutsam als kräftig vorwärts schreitet, und sichweder durch Ideologen noch durch Gewohnheits-pedanten, weder durch Lob noch Tadel im GeringstenLn seinem festen und überlegten Gange irre machenläßt.

Ich habe die große Satisfaction in Kahira