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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
Entstehung
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inneren Verwandtschaft unter einander steht; nun beruht die Einheitlediglich auf Analogie, das Analoge findet sich nemlich in jeder Kate-gorie des Seienden- dem Geraden in der Länge entspricht in derBreite etwa das Glatte, in der Zahl das Ungerade, in der Farbe dasWeiße. Ferner sind nicht die Jdealzahlen Ursachen des Harmonischenund dergleichen; denn die Jdealzahlen, welche der Art nach gleich sind,sind von einander verschieden, sofern es auch die Einheiten sind; sodaß also im Harmonischen *) kein Grund liegt, Jdealzahlen anzuneh-men. Zu diesen und ähnlichen Resultaten gelangt man bei dieserTheorie. Die Thatsache aber, daß man mit der Entstehung der Zahlenso große Noth hat, und dieselben in keiner Weise systematisch erklärenkann, scheint ein Beweis dafür zu sein, daß das Mathematische nichtgetrennt vom Sinnlichen existirt, wie Einige behaupten, und daß esnicht Princip ist.

Die harmonischen Töne sind gleichartig, die Jdealzahlen aber find un-vereinbar und ungleichartig. Also können sie nichts mit einander gemein haben.