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von den drei Theilen des Sprachorgans >) in der Aussprache ein shinzugefügt wird — so ist eben dieß der Grund, daß es nur dreisind, nicht aber das, daß es drei Consonanzen gibt, denn es gibt nochmehr Consonanzen, während hinsichtlich der Buchstaben ein Mehr nichtmöglich ist. Füglich kann man solche Philosophen mit den alten Ho-mer-Erklärern vergleichen, welche kleine Aehnlichkeiten sehen, großeaber nicht bemerken. Manche wissen Vieles dergleichen auszufinden,z. B. die mittlere Saite enthalte theils neun, theils acht Töne, unddie Zahl des Hexameters sei siebzehn, was ebensoviel^) ist; man er-hält nemlich, wenn man scandirt, nach rechtshin neun Silben, nachlinkshin achtes. Ferner sei die Distanz im Alphabet von ^ bis kZgerade so groß, wie bei der Flöte die Distanz vom Baß bis zum Alt,und die Zahl des letzteren sei gleich der Gesammtharmonie des Him-mels. Man wird hier leicht finden, daß man nie verlegen sein kann,solche Behauptungen auszustellen und zu erfinden hinsichtlich der ewigenDinge, da man sie ja so leicht findet hinsichtlich der vergänglichen.Allein die gepriesenen Wesen, die in den Zahlen enthalten sein sollen,und das den Zahlen Entgegengesetzte und überhaupt alles Mathe-matische, wie es Einige darstellen und zur Ursache der Natur machen,das Alles kommt uns bei solcher Betrachtungsweise völlig abhanden;denn nichts davon ist Ursache in irgend einer Weise, wie es hinsicht-lich der Principien bestimmt worden ist. Freilich das machen sie unsklar, daß das Gute in den Zahlen zu suchen ist und daß zu der gutenReihe das Ungerade gehört, sodann das in der Richtung Gerade, dasGleiche und die Potenzen einiger Zahlen; zusammenfallen sollen dieJahreszeiten und die und die Zahl; und was sie sonst noch aus denmathematischen Lehrsätzen beibringen und combiniren, läust aus das-selbe hinaus. Darum sieht auch Alles aus, wie Zufall; denn dasZusammentreffen ist ein zufälliges, wenn auch freilich Alles in einer
1) Kehle, Zähne und Lippen; zu den Kchlbuchstaben, Zahnbuchstaben undLippenbuchstaben wird je noch ein s hinzugefügt, und so entsteht Ls (gs), ts (äs)und xs (bs).
2) Wie neun und acht.
') Wenn man von der xccr'tt auSgeht und einen
Hexameter mit fünf Daktylen zu Grund legt, so enthält die vordere Hälfte derVerses acht, die Hintere neun Silben.