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gleichnamige Idee und neben den Substanzen gibt es Ideen auch fürdas Andere, was eine Einheit von Bielem bildet '), und dieß gilt so-wohl bei dem Diesseitigen, als bei dem Ewigen. Ferner: die verschie-denen Beweise, welche man beibringt, um das Vorhandensein derIdeen zu beweisen, sind in keiner Weise genügend; denn bei einigen istder Schluß aus dieses Vorhandensein gar nicht zwingend, bei anderenbekäme man Ideen auch für Solches, wofür die platonische Schulekeine annimmt, denn was die Beweise aus der Wissenschaft betrifft,so würde man auf diesem Weg Ideen bekommen für Alles, wovon eseine Wissenschaft gibt; geht man aber aus von der Realität des Gat-tungsbegriffs, so bekommt man Ideen auch für das Negative, undhält man sich an das Gedachtwerden eines Dings, auch wenn es schonvergangen ist, so ergeben sich Ideen auch für das Vergängliche; dennauch von diesem existirt ein Bild in der Phantasie. Sodann was diegenaueren Beweise anbelangt, so lassen diese theils Ideen für das Re-lative existiren, welchem man doch in der platonischen Schule keineselbständige Realität zuerkennt, theils beziehen sie sich auf den soge-nannten dritten Menschen. Ueberhaupt wird durch die Jdeenlehre das-jenige selbst aufgehoben, auf dessen Existenz die Vertreter derselbennoch größeren Werth legen, als auf die Realität der Ideen: denn manerhält in der That nicht die Zweiheit als das Erste, sondern die Zahlund früher, als das an und für sich Seiende, und so wäre noch mehranznsühren, was Manche, welche der Jdeenlehre gefolgt sind, aufstellenim Widerspruch mit ihren eigenen Principien. — Ferner: nach derAnnahme, aus welcher die Jdeenlehre beruht, bekommen wir Ideennicht blos für die Substanzen, sondern auch für vieles Andere; denndas Denken saßt das Einzelne zur Einheit zusammen nicht blos inBeziehung auf die Substanzen, sondern auch in Beziehung auf das,was nicht Substanz ist, und ein Wissen gibt es nicht blos von derSubstanz, und solcke Analogieen gäbe es noch unzählige. Nach innererNothwendigkeit aber und nach den über die Ideen geltenden Ansichtenmuh man durchaus annehmen, daß die Ideen, wenn überhaupt eineTheilnahme an ihnen stallfinden soll, nur Ideen der Substanzen sind,denn die Theilnahme an ihnen bezieht sich nicht blos aus etwas
ff Die GattungSbegrifse.