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womit sich die Astronomie beschäftigt'), ebenso neben dem Sinnlichenexistiren, und ebenso dasjenige, womit sich die Geometrie beschäftigt;wie ist es aber möglich, daß der Himmel und seine Theile neben demSinnlichen seien, oder überhaupt etwas, was Bewegung hat? Ebensoist es bei der Optik und Harmonik; es müßte dann Laut und Gesichtneben dem Sinnlichen existiren und neben den Einzelndingen. Unddiesen Satz müßte man dann offenbar auch anwenden aus die andernSinneswahrnehmungcn und auf das andere Sinnliche, denn warumauf das Eine und nicht auch aus das Andere? Geschieht dieß aber,so muß es auch Thiere geben neben den sinnlichen, wenn es ent-sprechende Wahrnehmungen gibt. — Ferner werden von den Mathe-matikern gewisse allgemeine Dinge aufgestellt neben den genanntenSubstanzen. Es müßte nun auch darin eine weitere Substanz gesun-den werden und zwar eine in der Mitte stehende und getrennt vonden Ideen und den Mitteldingen ^), welche weder Zahl wäre, nochPunkt, noch Größe, noch Zeit. Ist aber dieß unmöglich, so ist esoffenbar auch unmöglich, daß das Erstgenannte, das Mathematische,getrennt vom Sinnlichen existire. Ueberhaupt aber käme man auf einResultat, das der richtigen und gewöhnlichen Annahme geradezu wi-derspräche, wenn man annehmen wollte, das Mathematische existire inder Form von getrennten Wesen. Aus dieser Annahme würde noth-wendig folgen, daß das Mathematische früher sein müßte, als diesinnlichen Substanzen, in Wirklichkeit aber wäre es später; denn dieunvollendete Größe ist zwar dem Werden nach früher, der Substanznach aber später, wie z. B. das Unbelebte gegenüber dem Belebten.— Ferner, wodurch soll denn eigentlich die mathematische Größe eineEinheit sein? Das Diesseitige ist Eins durch Seele oder einen Theilder Seele oder sonst etwas Vernunftgemäßes; ohne dieses sind sie einVieles und lösen sich auf. Dagegen beim Mathematischen, das dochtrennbar ist und ein Quantitatives, was soll da die Ursache der Ein-
') Die mathematischen Wissenschaften, wie Astronomie, Geometrie, Optik, Har-monik, müßten ihren Gegenstand außer dem Sinnlichen haben, aber dieß ist nichtmöglich, da das vom Sinnlichen getrennte Mathematische unbeioeglich märe »ndder Himmel n. s. u>. doch beweglich ist.
Nemlich zwischen Ideen und sinnlichen Dingen,h Dem Mathematischen.