Dreizehntes Buch.
Erstes Kapitel.
Gegenstand und Gang der folgenden Untersuchung.
Was die Substanz der sinnlichen Dinge betrifft, ,so ist über dieseausreichend verhandelt worden, erstlich in der Untersuchung unsererPhysik') über die Materie, sodann bei der Frage über die aktuellexistirende Substanz -). Da sich nun ferner die Untersuchung zu be-schäftigen hat mit der Frage, ob es neben den sinnlichen Substanzennoch eine unbewegliche und ewige Substanz gebe oder nicht, und wenncs eine solche gibt, von welcher Art sie sei, so müssen wir zuerst aufdie von Andern in dieser Hinsicht vorgetragenen Sätze näher eingehen,um, wenn sie unrichtige Behauptungen ausstellen, nicht in die gleichenJrrthümer zu verfallen, und wenn uns ein Lehrsatz mit ihnen gemein-sam ist, nicht gerade immer aus unserer Seile die Unvollkommenheit zufinden; denn man muß zufrieden sein, wenn man auch nur Einigesbesser, Anderes nur eben nicht schlechter vorzutragcn weiß. Ueber dengenannten Punkt nun gibt es zwei Hanptansichten: die Substanzensollen nach Einigen das Mathematische sein, also Zahlen, Linien, undwas damit zusammenhängt, nach den Andern sind es die Ideen. Näher
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Dich beziehen Einige, wie schon Alexander Aphrod,, aus kl>7«. II, An-der- auf blot. VII, ff.
Pythagorecr und Platoniker; die Ansicht der letzteren theilt sich wieder indrei Schattirungen.
Aristoteles, Metaphysik.
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