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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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Etwas Anderes kann wohl in der Milte sein; denn das eine ReiheBildende reiht sich an an etwas Bestimmtes und ist später, als etwasBestimmtes; so reiht z. B. das Eins'sich nicht an an Zwei, sowenigals der Nenmond an das zweite Viertel 9- -- Angrenzend ist das,was sich an ein Anderes anreiht und dasselbe berührt. Da jedeVeränderung zwischen Gegenüberstehendem vor sich geht, das Gcgen-überstehende aber entweder das Entgegengesetzte ist oder der Wider-spruch, beim Widerspruch aber ein Mittleres nicht vorhanden ist, soergibt sich hieraus, daß das Mittlere beim Entgegengesetzten statt-findet. Zusammenhängend ist eben das, was angrenzend ist oder inBerührung steht. Näher bestimmt ist das Zusammenhängende dannvorhanden, wenn die Endpunkte beider Dinge, wodurch sie sich be-rühren und zusammenhängen, eins und dasselbe geworden sind; mansieht also, daß das Zusammenhängende da stattfindet, wo aus zweiDingen Eins werden kann durch die Berührung. Es ist klar, daß derBegriff der Reihenfolge der erste ist; denn das sich Anreihende braucht sichnicht zu berühren, wohl aber bildet das sich Berührende eine Reihe,und was zusammenhängend ist, berührt sich, was aber sich berührt, istdeswegen noch nicht zusammenhängend. Wo aber keine Berührungstattfindet, findet auch kein Zusammenwachsen statt. Es ist also einPunkt nicht identisch mit der Einheit: denn während den Punkten dieBerührung zukommt, ist dieß bei der Einheit nicht der Fall, vielmehrbildet diese eine Reihe; und während es bei den Punkten ein Mitt-leres gibt, ist dieß nicht der Fall bei den Einheiten.

>> Sondern umgekehrt.