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gesetzten bestehen müssen. Also wird olles, was diesem Mittleren un-tergeordnet ist, das Entgegengesetzte wie dos Mittlere, aus dem erstenEntgegengesetzten obzuleiten sein '). Damit ist denn klar, das; dasMittlere alles zu Einer und derselben Gattung gehört, das; es einMittleres ist zwischen zwei Gliedern eines Gegensatzes und das; es im-mer ans den Gliedern des Gegensatzes zusammengesetzt ist.
Achtes Kapitel.
Von dem Anderen der Art nach.
Das der Art nach Andere ist ein Anderes gegenüber einem Be-stimmten und in Beziehung auf ein Bestimmtes, und dieses letzteremns; beiden zukommcn; z. B. wenn man beim Begriff „Thier" einAnderes der Art nach unterscheidet, so kommt dieser Begriff den beiden„Anderen" z». Es mus; also das der Art nach Andere zu Einer undderselben Gattung gehören. Denn unter Gattung verstehe ich ein sol-ches, in Beziehung ans welches beide Eins und dasselbe heißen, wobeider Unterschied nicht ein accidenteller ist; mag man dasselbe nun alsMaterie auffassen oder anders. Denn es genügt nicht, daß das Ge-meinsame vorhanden sei, wie z. B. daß beides Thier sei, sondern ebendieses Gemeinsame, das „Thier", muß beim einen und andern je einAnderes sein, z. B. beim einen Mensch, beim andern Pferd. Daherist dieses Gemeinsame beim einen und andern ein Anderes der Artnach. So ist also wesentlich das eine ein Thier von dieser Art, dasandere ein Thier von jener Art, z. B. das eine ein Pferd, das andereein Mensch. Es muß also dieser Unterschied ein Anderssein der Gat-tung sein. Ich verstehe nemlich unter Anderssein einen Unterschiedder Gattung, wodurch eben die Gattung zu einem Andern gemachtwird. Dieses Anderssein muß ein Gegensatz sein. Dieß ergibt sichauch auf dem Weg der Induktion. Denn alles wird getheilt durchGegenüberstellung und es ist gezeigt worden ^), daß das Entgegenge-setzte zu derselben Gattung gehört; denn der Gegensatz hat sich als
'> Die Farbe» schwarz und weiß, wie die mtttlere» Farben, grau u. s. w.,sind untergeordnet den entgegengesetzten Unterschieden der Differenz und Indifferenz,2> Kap. 4.