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wie bei der Zahl kein Mehr oder Weniger stattsindel '), so auch nichtbei der formell gedachten Substanz, höchstens bei der mit der Materieverbundenen.
Soweit wollen wir gehen in unfern Bestimmungen über Werdenund Vergehen der sogenannten Substanzen, über die Möglichkeit, rssx.Unmöglichkeit eines solchen, und über die Zurücksührung der Substanzaus die Zahl.
Viertes Kapitel.
Von der Materie und der materiellen Substanz.
Was nun die materielle Substanz betrifft, so ist wohl zu mer-ken, daß zwar alles aus demselben Urstoff, rssx. denselben Urstoffenbesteht und daß eine und dieselbe Materie als Princip allem Werdenzu Grunde liegt, daß aber daneben doch auch eine besondere Materiebei jedem einzelnen Ding anzunehmen ist, z. B. beim Schleim ist dienächste Materie das Süße oder Fette, bei der Galle das Bittere oderetwas dergleichen. Diese selbst mögen dann wieder aus demselben Ur-stoff geworden sein. Es gibt auch mehrere Materien für eins unddasselbe, wenn nemlich die eine Materie selbst wieder Materie desandern ist, wie z. B. der Schleim aus dem Fetten und Süßen wird,das Fette selbst aber aus dem Süßen, dagegen aus der Galle entstehtder Schleim nur aus dem Weg, daß die Galle sich in den Urstoff aus-löst. Denn ein Dieses entsteht aus einem Diesen auf doppelte Weise:entweder in vorwärts schreitender Weise oder durch Auslösung in dasUrprincip 2). Es ist ferner möglich, daß die Materie Eine ist unddoch Verschiedenes entsteht; dann liegt der Grund in der bewegendenUrsache, wie wenn z. B. aus Einem Holz sowohl eine Kiste als einRuhebett wird. Bei manchen Dingen aber, welche verschieden sind,muß uothwendig auch die Materie verschieden sein; z. B. eine Sägekann nicht entstehen aus Holz, hier kann auch die bewegende Ursachenichts ausrichten; denn eine Säge macht man eben nicht aus Wolle
>) Nemlich wenn sie diese Zahl bleiben soll.
2) Z. B. wenn Schleim nnd Galle entstehen soll, so kann dieß nicht unmittel-bar geschehen, sondern nur mittelbar, indem die Dalle in de» Urstoff sich anslSStnnd dann and diesem der Schleim sich erzeugt.