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matt von Hellenen der Gattung nach und dann von Ioniern, weil dieEinen von Hellen, die Andern von Jon als dem ersten Erzeuger Her-kommen. Dabei richtet sich die Benennung mehr nach dem Erzeuger,als nach der Materie '); bisweilen allerdings wird die Gattung auchnach dem weiblichen Princip bezeichnet, wie z. B. nach Pyrrha. —Ferner ist bei den mathematischen Figuren die Fläche im AllgemeinenGattung der einzelnen Fläche, das Körperhafte Gattung der Körper;von den Figuren nemlich ist jede ein Bestimmtes, die eine eine Fläche,die andere ein Körper; bei diesen Unterschieden liegt die Gattung alsSubstrat zu Grund. — Ferner ist bei den Begriffsbestimmungen Gat-tung das ursprünglich darin Enthaltene, was die Bestandtheile desBegriffs bildet, wovon dann die Qualitäten die unterscheidendenMerkmale sind. In so vielen Bedeutungen also wird das Wort „Gat-tung" gebraucht, theils in Beziehung aus die fortlaufende Erzeugungdes der Art nach Gleichen, theils in Beziehung auf das zuerst bewe-gende Gleichartige, theils als Materie: denn was Unterschied undQualität hat -), ist das Substrat, das wir Materie nennen. „Anderesder Gattung nach" nennt man dasjenige, was ein verschiedenes Sub-strat hat und wobei nicht eins ins andere sich auflöst, und auch nichtbeides in ebendasselbe; z. B. Form und Materie sind der Gattungnach andere, und dahin gehört auch das, was verschiedenen Katego-rieen des Seienden angehört; denn das Eine vom Seienden bezeichnetein Was, das Andere eine Qualität u. s. w.; dieses nun läßt sichnicht in einander auslösen und ebensowenig lösen sie sich in eines aus.
Neunundzwanzigstcs Kapitel.
VcväoL, falsch, unwahr.
„Falsch, unwahr" gebraucht man zunächst von einer Sache, undzwar entweder sofern Subjekt und Prädikat bei einer Aussage darübernicht zusammenstimmen, oder sofern sie unmöglich zusammenstimmen
*> Der Mann gibt die Form, das Weib die Materie bei der Erzeugung desMenschen.
9 D. h. das Allgemeine, der Gattungsbegriff ist die Materie des Einzelnenund der Arten.^