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trifft die Bezeichnung „Eins" ganz besonders zu. Und hiebei ist esbesonders die Substanz; denn im allgemeinen wird alles, was keineTheilung zuläßt, insosern Eins genannt, als cs nicht theilbar ist;z. B. man sagt, der Mensch sei Eins, wenn er als Mensch keine Thei-lung zuläßt, ebenso ist es beim Thier und bei einer Größe. DasMeiste nun wird Eins genannt, sosern cs etwas anderes bewirkt oderleidet oder hat oder zu einem Eins in Beziehung steht; das Eins imeigentlichen Sinn aber ist dasjenige, dessen Substanz Eine ist. DieSubstanz aber ist Eine entweder durch Zusammenhang oder durch dieForm oder durch den Begriff; denn als ein Mehrsaches zählen mirentweder das, was nicht zusammenhängt oder was nicht die gleicheForm hat oder was nicht denselben Begriff hat. — Ferner gebrauchenwir den Ausdruck „Eins" bald von jedem Beliebigen, sofern es einQuantitatives und ein Zusammenhängendes ist, bald aber nur dann,wenn es ein Ganzes ist, und dieß ist der Fall, wenn es Eine Formhat, z. B. werden wir nicht ohne weiteres den Ausdruck „Eins" ge-brauchen, wenn wir die Theile eines Schuhs auf irgend eine beliebigeWeise zusammengesetzt sehen, — die Einheit läge hier nur etwa indem Zusammenhang — sondern nur dann, wenn die Theile so zu-sammengesetzt sind, daß es ein wirklicher Schuh ist und daß er eineeinheitliche Form hat. Dieß ist auch der Grund, warum die Kreis-linie am meisten Eine ist, weil sie nemlich ganz und vollkommen ist.— Der Begriff des Eins ist Princip davon, daß etwas in die Kate-gorie der Zahl gehört, denn das erste Maß ist Princip; dasjenigenemlich, wodurch wir zuerst etwas erkennen, ist das erste Maß jederGattung; so ist also das Eins Princip des in jedem einzelnen FallErkennbaren. Jedoch ist das Eine nicht in allen Gattringen dasselbe ;bald ist es nemlich der Viertelston, bald der Vokal oder Konsonant;ein anderes ist es bei der Schwere, ein anderes aber bei der Bewe-gung. In allen Fällen aber ist das Eins entweder der Quantitätoder der Art nach untheilbar. Was nun das der Quantität und derArt nach Untheilbare näher betrifft, so nennt man das durchaus Un-theilbare und Unräumliche Monade, das durchaus Untheilbare, aberRäumliche Punkt, das in einer Beziehung Theilbare Linie, das inzwei Beziehungen Theilbare Fläche, das in allen, nemlich drei Bezie-hungen der Quantität nach Theilbare nennt man Körper. Umgekehrt