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1435 .
31. März.
1. April.
2. April
4. April.
Bayern von alter Vogtei und Scharwerk auf des Kapitels zu Passau Leuten und Gütern gerade so viel,als die gnädige Herrschaft von Holland löbl. Gedächt. darauf gehabt hat, haben und dieselben nichtmehren solle. G. an Mitwochen nach Letare in der Vasten, (c. 6 S.) (B.)
Dieselben sprechen auf die Klage des herzoglichen Anwalts Hanns Loterpekch, dass der Bischofdrei Schiffe, die mit Getreid für die Schlösser Scherding und Konigstain beladen gewesen, zu Passawhabe durchsuchen und das Getraid wegnehmen lassen, und auf die Gegenantwort des bischöflichenAnwaltes Conrat Bladekch, da der Herzog trotz aller Befehle des Kaisers die vielfältigen Beschwerungenderer von Passaw nicht abgestellt, so hätten die Bürger daselbst den Bischof gebeten, er möchte siedas Getraid auf den drei Schilfen auf Recht verhaften lassen, wie denn auf oflener Mautlstatt geschehen,zu Recht, dass der Bischof die Hälfte des abgenommenen Getraides in 6 Wochen 3 Tagen dem Herzogwiedergeben solle. G. zu Regenspurg am Pfinztag vor dem Suntag, als man in der heiligen Kirchesinget Judica in der Fasten, (c. 6 S.) (B.)
Heinrich von Gumppenperg, Erbmarschall, Wilhahn Hütinger zu Amerfeld, Hanns Paulslorfler zuder Küren, Rälhe des Herzogs Ludwig in Beyern und Grafen zu Mortain, vor Hanns Stauffer zu Ern-fels, Pfleger auf sand Jorgenperg ob Passaw, Gorg Dachperger zu Saldenaw, Marschall zu Passaw,beide Ritter, und Vifiantz Aheimer zu Rälzenhofen, Erbkammermeister des Stiftes zu Passaw, Räthedes Bischofes Leonart zu Passaw erkennen auf dessen Klage, dass Herzog Ludwig die Armenleute desBischofes zu Passaw und des Pfarrers zu sand Gilgen durch seine Amtleute zwinge, einander anzu-klagen, und denselben schwere Wandel auflege, zu Recht, dass kein Richter Jemand zu einer Klagenölhigen soll und dass obige Amtleute, die dagegen gehandelt haben, dem Bischof vor den Sechsenzu Recht stehen, den Armenleuten Ersatz leisten und der Herzog für sie haften soll. G. zu Regens-purgk in dem Kloster der Augustiner an Freitag vor dem Suntag als man singet in der heiligen kirchenJudica, (c. 5 S.) (B.)
Dieselben verweisen die Klage der Passauer Bürger, dass sie in des Herzog Ludwigs Herr-schaften Scherding und Königsstein nicht frey kaufen und verkaufen dürften, sondern die Erlaubnishiezu um Geld gewinnen müssen, vor den römischen Kaiser. G. an Sambztag vor Judica in der Vasten,(c. 6 S.) (B.)
Dieselben erkennen auf die Klage des Bischofs, dass ihm von der Landschranne Scherding we-gen einer Geldschuld des Priesters Niklas Plänkel seine Güter eingezogen, so wie dessen Leute ge-zwungen worden seien, an die Bürger, denen Plänkel schuldig gewesen, von den Gülten 23 PfundWiener Pfenning zu bezahlen, zu Recht, dass der Bischof nicht schuldig sei auf den LandschrannenScherding und Chonigstain zu antworten, und dass man ihm die 23 Pfund Pfenning Wiener wiedergeben müsse. G. zu Regenspurg am Montag nach dem Suntag als man singet in der heiligen KircheJudica, (c. 4 S.) (B.)