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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1435.23. März.

Dieselben sprechen zu Recht, dass der Bischof von Passau die von dem Herzoge Ludwig ge-forderte Summe von 8792 rh. Gulden, welche der Herzog als Enlschädigung für die Versorgung desSchlosses Chunigstain, gegen den Bischof, der es beschlichen und besitzen wollen, verlangte, nichtschuldig sei. G. zu Regenspurg am Milichen vor dem Suntag, als man singt in der heiligen KircheLätare. (c. S.) (B.)

24. März.

Jörg der Herltenberger, Hainrich sein Bruder, für sich und ihre Schwester Margrelten, Casparund Eihart Gebrüder die Herttenberger versprechen Wielannden von Freyberg dem Käufer ihres SchlossesHailsperg, alle ihre Briefe durchzusuchen, und die sie etwa ausser den bereits bei Chunraden Gräfen-rewtter dem Schultheiss und Lewpolden Gumprecht dem Kämmerer zu Regenspurg hinterlegten,das Schloss zu Hailsperg betreffenden Briefen finden sollten, zu überantworten. Siegler: die Hertten-berger. G. an unser lieben Frawen Abentt zu der Kunndung. (c. 3 S.) (B.)

26. März.

Wilhalm, Herzog in Baiern, meldet dem Probst Johanns zu Staingaden, dass während seinesgegenwärtigen Aufenthaltes zu Schangau an ihn gelangt sei, wie männiglich in den Wassern, die zwi-schen dem Gotteshaus und seiner Stadt Schangau und in der Grafschaft zu Peytagä liegen, und son-derlich im Lech, in der Ylach, im Closterpach und in andern ihm oder dem Gotteshaus Staingademzugehörigen Wassern mit Eysgarn, Taubein, mit Pern und mit Nachtängeln fische, wodurch die Wasserganz geödet werden, und wie man auch die Wälder und Bannhölzer auch ganz geödet und an denLech geführt und verkauft habe; dies alles wolle er fürbass Niemand gestatten, da dadurch die Aeckerungebaut und das Wiesmad ungeräumt bleibe, und befiehlt dem Probst, in allen jenen Wassern, siemögen dem Gotteshaus oder ihm gehören, Niemanden das Fischen zu gestalten und auch seine Wälderund Bannhölzer zu hayen, da er das Gleiche auch den Seinigen befohlen habe, und in Uebertretungs-fällen eine Pön von 10 Pfd. darauf zu setzen. G. ze Schanga am Samstag vor dem Sontag Letarein der vasten, (c. S.) (B.)

28. März.

Hainrich von Gumppenberg, Wilhalm Hütinger zu Amerfeld, Hanns Pawlstorffer zu der Kürn,Räthe des Herzogs Jmdwig in Bayrn, Hanns Stawffer zuErnfels, Jorg Aichperger zu Säldenaw, YifianczAhaymer zu Raczenhofen, Räthe des Bischof Leonart zu Passaw legen auf die Klage des bischöflichenAnwaltes Chunrat Bladegk gegen den Herzog wegen Entziehung der Gerichtsbarkeit um Grund undBoden der zum Schloss Viechtenstain, zum Schartenberg, zu der Prugken gehörigen Güter, der Gütergenannt bei der Pram und der Stephanischen Eigen gen Obernperg gehörend, wogegen der herzoglicheAnwalt Hanns I-oterbeck behauptet, diese Gerichtbarkeit gehöre zu den Regalien des Herzogs in denHerrschaften Schärding und Künigstain, beiden Parteien auf, sie sollen in erbere Kundschaft kommen,wie es mit diesen Gütern bisher gehalten worden. G. zu Regenspurg am Montag nach dem Suntagals man singt Letare, (c. 6 S.) (B.)

30. März.

Dieselben sprechen auf die Klage des kapitelschen Anwalts, dass man auf des Kapitels Armeleute undHintersassen ungewöhnliche Arbeit, Scharwerk und Robot lege, zu Recht, dass Herzog Ludwig von