1434 .
1. Juli.
3. Juli.
5. Juli.
6. Juli.
I erwähnter Grewsel das Schuch-Haus des Klosters redlich verwesen und baulich halten, jeder Frau undI Pfründnerin jährlich ein gut neu Paar Schuh und zwey Gemacht liefern, dem Plärrer und Beichtvaterund den Brüdern Schuhe genug geben und dieselben ausbessern, so wie auch der Siechmeisterin einneues Paar Sohuhe machen, und der Priolin zwey Filze überziehen; er soll 3 gute Häute, 4 Pellund das nöthige Brennholz bekommen, auch sollen demselben 2 Rinder und 2 Schweine gehalten, und: soll ihm ein Wiesfleck in dem Hopf-Garten angewiesen werden. G. am Pfintztasr nach Jacobs Tan
I (c. Sig.) (F.)
I
Kaiser Sigmund gibt dem Bischof Peter zu Augspurg die Gnade, dass alle Leute im Dorf oderin der Plärr Burggawe, die nicht desselben und seines Stiftes, sondern anderer Leute sind und dochin kein anderes Gericht gehören, vor des Bischofes Gericht in dessen Maierhof zu Burggawe gehören,gehen und gehorsam sein sollen. G. zu Vlme am nechsten Donnrstage nach sunt Peter vnd Pauls derheiligen CzweliFbotten tage. (c. S.) (S.)
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Kaiser Sigmund entscheidet auf die Klage des Bischofs Peter zu Augspurg, dass Graf Wilhelmvon Montfort in etlichen Kreisen und Marken der Wildbänne derselben jage, dass, wenn Graf Wilhelmin 6 Wochen und 3 Tagen mit Briefen nachweise, dass ihm und seinen Vorfahren jene Wildbänneverpfändet worden seien, geschehen soll, was Rechtens sei, widrigens Falls aber der Bischof bei denWildbännen in Ruhe bleiben soll. Zeugen : Johann, Erzbischof zu Sallzburg, Nycodemus zu Frysingen,Johann zu Chure, Cuntzo zu Olomülz, Johann zu Chiemsee, Bischöfe, Fridrich, des hl. Römischen ReichesErzkämmerer, Burggraf zu Nüremberg und Churfürst, Wilhelm, ixerzog in Beyern, Ludwig, Graf zuOetingen, des Kaisers Hofmeister, Hanns, Graf zu Oetingen, Heinrich NothafFt, Ritter, Conrat Schenckvon Lintburg, des hl. Reiches Erbschenk, Haupt zu Bappenheim, des hl. Reiches Erbmarschall. G. zuVlme an Sampstag vor sant Vlrichs tag. (c. S.) (S.)
Kaiser Sigmund nimmt die Burger der Stadt Kempten wieder in seine und des Reichs Gnadeauf, und ledigt sie von den Pönen und Schulden, in die sie wegen Ueberfahrung der dem Gotteshansezu Kempten verliehenen Privilegien und Freiheiten dem Reiche verfallen, auf Bitten der gemeinenReichsstädte in Swaben, nachdem sie sich mit demselben gütlich geeinigt. G. zu Vlme am Montagnach unser lieben Frawen tag Visitationis, (c. S.) (S.)
Kaiser Sigmund ledigt die. Burger der Stadt Kempten, nachdem sie sich mit ihm und dem Got-teshause daselbst um alle Zusprüche vertragen, von der Acht des Landgerichts zu Nuremberg, inwelche die kaiserlichen Anwälte und Sachführer Ludwig Graf zu Otlingen und der Marschall Hawplvon Bappenheim sie verkündet hatten. G. zu Vlm am nechsten Dinstag nach sand Ulrichstag. (c. S.) (S.)
Fridrich Awer zu Prennberg spricht in der Klage des Simon Poschinger, Burgers zuStravvbing,gegen den Furwekchen, weil dieser in seiner Streitsache gegen den Tüllkofer nicht richtig geurtheilthabe: der Furweck soll beweisen, dass er beiden Theilen ein treuer rechter Richter gewesen sey.
G. Juli.