1432.18, Aug.
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20. Aug.
20. Aug.
24. Aug.
26. Aug.
Peter 4er Pucheimayr, Bürger zu Lanndawe, bekennt, dass ihm Herr Goftbard, Abt, und derConvent zu Allderspac.h in Folge eines gegen sie erlangten Geriehtsbriefes 40 Pfd. Regenspurger Pfen-ninge bezahlt haben und er ihnen jenen Gerichlsbrief zu allenfallsigen Gebrauch leihen wolle. Siegler;Herr Alban der Klosner zu Arnnstorf, Hofmeister des Herzogs Heinrich. Taidinger und Zeugen; GötzGemminger, Pfleger zu Arnnstorf, Hanns Alharlt, Hanns Ilofwirt, beide Bürger zu Arnnstorf, GörigVorster, Syinon Schrötler, Bürger zu Lanndawe. G. an Manntag vor des heiligen Zwelifpoten sandBartholomew tage. (c. S.)
Heinrich, Herzog in Beyren schlichtet die Irrungen zwischen dem Mündel Juden und Less seinemJuden, wegen der bösen und unredlichen Zichte desselben gegen Letztem und erklärt, dass, da Lessvor ihm, seinen Rüthen und andern Juden einen ausgestrackten Eid schwor, dass er bei seinen leben-digen Tagen mit ihm (dem Herzog) und seinem Gute, auch mit allen andern Christen und Juden nichtanders umgegangen, noch damit gefahren habe, als treulich und ehrbarlich, wie ein frommer Jud thunsoll, solche böse und unrechtliche Zichte dem ehgenannten Less an dessen Ehren und Leurnulh ohneSchaden sein sollen. G. zu Landshut am Montag nach u. 1. Fr. Tag, der Schiedung. (c. S.) (B.)
Johanns Pfalzgrav bey Rein LIerzog in Baiern bestütigt der Stadt Herspruck den von seinemseligen Vetter Herzog Fridrich mit der Bestimmung bewilligten Wochenmarkt daselbst, dass solcherwöchentlich am Samstage gehalten werden, und von denen die in dem Halsgerichte und in derVogteyHerspruck sitzen, keincrley Gelraide, kein Vieh das über ein Jahr alt ist, noch Hopfen, Käse, Hühner,Schmalz, Eyer, Flachs oder Hanf gekauft oder verkauft werden soll, man bringe es denn vorher zumMarkte in Herspruck. G. zum Nuwmargt am Mitwochen vor S. Bartholomew tag. (F.)
Ludwig Herzog in Bayern bittet Fridrichen Markgraf zu Brandenburg, die Herzoge Heinrich,Ernst und Wilhalm in Bayern, den Bischof Albrecht zu Eystetl, und seinen Öl;eim Ludwig, Grafenzu Oetingen, in seiner Sache mit seinem Bruder Herzog Johann Tagsfahrt anzuberaumen und einenAustrag zu geben. D. Heidelberg feria quarta post festum assumptionis virginis Mariae. (B.)
Der römische König Sigmund, welcher die reichslehenbare Veste Schowemburg im Algaw inSchwaben, welche die Bürger zu Lindau, Cunrat Syher und dessen Sohn Bentz Syber ohne königl.Verleihung in Besitz haben, seinem Vizekanzler, Caspar Sligken, Burggrafen zu Eger verleihen will,übertrügt dem Herzoge Wilhelm von Bayern, seinem Statthalter am Conzil zu Basel, den richterlichenSpruoh in dieser Lehensache, wenn die Syber gedachte Veste nicht sollten herausgeben sondern dar-wider sprechen wollten. G. zu Seins an sand Bartholomew des heiligen zwelfboten tag. (S.)
Ernst und Wilhelm Gebrüder Herzoge in Bairn bekennen, dass auf ihr Ansuchen und unent-golten an der Lehenschaft ihr Hofmeister Jorg von Gundolfing die von Sweigker von Gundolfing sei.mit einer Gült von 8 Pfd. Regensburger Pfenningen aus der Stadt zu Tietfurt gen dem Holnstain ge-