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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1431 .

25 . März.

26 . März.

28. März.

30. März.

30. März.

Herzog Johanns Vicedoms zu Sulzbach, und Merteins von Eyb in Sachen zwischen Johannsen Herrnzu Abensberg und dessen Schwester Anna, Heinrichen Marschalks von Pappenheim Hausfrau, wegenihrer noch ausständigen Heirnsteuer, Ausfertigung und Erbtheil, wofür sie nunmehr gegen Verzicht aufweitere Klagen tausend ungarische Gulden und einhundert rheinische Gulden erhalten soll, unbeschadetgleichen Erbrechts und Erbtheils mit ihren andern Schwestern im Falle des ohne Hinterlassung vonehlichen Leibeserben männlichen Geschlechts erfolgenden Todes ihres gedachten Bruders. G. zu Nu-remberg an dem Palm tag. (c. 2 S.) (B.)

Conrat, Erzbischof zu Menlze, schliesst mit Leupold, Landgrafen zum Leuchtemberge, einenVertrag, in Folge dessen derselbe mit 200 reisigen Pferden und Gesellen zum Feldzuge wider dieKetzer zu Beheim am Samsstag nach St. Johann Baptisten Tag zu seinen Hauptleuten stossen und fürjegliches Pferd in jedem Monat, so lange der Feldzug dauert, 5 rein. Gulden Sold erhalten soll. G.zu Nüremberg an dem heiligen Palme tage. (B.)

EglollF von Schellenberg, Ritter, und Anna Pflundorfferin, seine Hausfrau, bekennen, dass sievon Hainrieh von Elrbach, dem sie die Feste Seyfersperg, die ihr Pfand ist vom Bisthum zu Augspurg,zu lösen gaben, 1000 reinische Gulden empfangen haben. Falls Hainrich von Elrbach vom BisthumAugspurg die Erlaubnis, die Feste zu lösen, wirklich erlange, soll er ihnen zu jenen 1000 Guldenauch noch die übrige Pfandsumme zahlen, erlange er aber jene Erlaubniss nicht, so sollen sie ihmjene 1000 Gulden zurückzahlen; sie setzen ihm deshalb mehrere Gilten als Pfand ein und hinterlegenzu diesem Behufe auch zwei Pfandbriefe im Betrage zu 1200 Gulden, die sie vom Bisthum Augspurghaben, bei Burckart von Ysenburg, Domherrn zu Auspurg. G. vff dem nechsten Mentag vor dem hailigen Ostertag. (c. 2 S.) (S.)

Erkinger Herr zu Swartzenberg und von Sawnsheim bekennt, dass Herr Wigeles vom WolfsteinRitter, sein Oheim, und Cunrad Flurheim Bürger zu Nürmberg um zweyhundert rein. Gulden, genUlrichen Futrer Bürger zu Nürnberg seine Bürgen geworden. G. an Mitwochen in der Karwochen. (F.)

Spruchbrief des römischen Königs jsigmund, wornach Herzog Heinrich in Bayern Hansen Herrnzu Ahensberg in der Gewähr des Halsgerichts zu Rohr, womit schon Ulrich von Abensberg vomKaiser Ludwig belieben worden sey, und der Voglhey des Klosters daselbst zu Rohr, woraus er ihnverdrungen und entwehrt habe, wieder cinsetzen soll. G. zu Nuremberg Freitag nach U. L. FrawentagAnuntiationis. (c. S.) (B.)

Philippus Burgundiae, Lotharingiae, Brabantiae et Lymburgi dux necnon comes Flandriae sacriqueimperii marchio recognoscit, se a civibus Nuremburgensibus jus annuatim sibi debitum pro praesentisanni termino recepisse, quocirca omnibus et singulis Brabantiae et Lymburgi ducatuum suorum officiatiset subditis mandat, ut cives Nurembergenses omnibus libertatibus, juribus et consuetudinibus, quibuspraedecessorum suorum Brabantiae et Lymburgi ducum tempore gaudere consueverunt, pro praesentisanni termino frui libere permittant. D. die penúltimo mensis Martii, (c. Sig.) (F.)