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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
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198
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1431 .

22. März.

22. März.

23. März.

25. März.

zu Pfren jeden Mittwoch einen Wochenmarkt zu halten. G. zu Nuremberg am Freitag vor dem SuntagJudica in der vasten. (B.)

Julianus Cardinalis, in Germaniae partibus apostolicae sedis legatus, Conrado Episcopo Ratis-ponensi facultatem concedit absolvendi a Wiclefistarum et Husistarum haeresi, in Bohemia et partibusdiócesis Ratisponensis regno Bohemiae confinibus invalescente. Cum Formula abjurationis annexa. D.Nuremb. die 22. Martii. (B.)

Sigmund Römischer König, zu Gericht gesessen zu Nüremberg auf dem Rathhaus, spricht indem Streit zwischen Ludwig, Herzog in Beyern und Grafen zu Mortani, und Herzog Heinrich in Bayern,weil Herzog Heinrich den Herzog Ludwig mit einem Schwert hinterwärts in den Rücken gestochenund tödtlich verwundet habe: Herzog Heinrich soll Herzog Ludwig desshalb um Verzeihung bitten:Herzog Heinrich soll 3 ewige Messen stiften und jede Messe mit 50 Gulden ewiger Gilt begaben, wo-von eine gen Costencz, als dem Ort der That, soll gestiftet werden, in welche Kirche Herzog Ludwigwill, und die andern zwei in Herzog Ludwig Schlosse oder Städten, wo er will : Herzog Heinrich solldem Herzog Ludwig eine Meerfahrt zum heil. Grab in eigner Person, oder an seiner Statt ein Grafoder freier Herr mit 2 Personen Ihun, dessgleichen eine Fahrt nach Rome, Ache, zum Eynsideln undzum heil. Blut zur Wellsnach, alle binnen Jahresfrist: Herzog Heinrich soll dem Herzog Ludwig 100mit Gleuen zu Dienst wider die ungläubigen Hussen gen Beheim schicken auf seine eignen Kosten 3Monate lang, nachdem sie ausgezogen; auch soll er ihm alle Koste, Zehrung und Arztlolm bis zuseiner Genesung entrichten. Beisilzer: Conrat zu Meincz, Dietrich zu Cöln, Erzbischöfe und Kanzler,Conrat, Bischof zu Regenspurg, Wilhahn und Steffan, Herzoge in Beyern, Adolff, Herzog zum Berg,Gellern und Gülch, Graf zu Rauensperg, Ruprecht sein Sohn, Bernhart, Markgraf zu Baden, Johannsund Lewpolt, Landgrafen zum Lüchtenberg und Hals. G. zu Nüremberg des nechsten Donrstags vordem h. Palmtag. (B.)

Sigmund, Römischer König, auf dem Schloss zu Nuremberg zu Recht sitzend, spricht aus, dass,da die Leuppolts-Mühle, die Hertwichsmiilile und die IIohenbergs-Mühle und die Wiese, genannt derPrül, Pfandscliaft und nicht Lehen, wie Hans von Spareuegk, Ritter, in seiner Klage gegen Hans vonHusen und dessen Brüder behauptete, vom Reiche seien, die dem genannten Ritter gegebenen des-fallsigen Lehens- und Losungsbriefe ab und todt sein und Hans von Hausen und dessen Brüder vondem Sparnegker deshalb unangesprochen bleiben sollen. G. zu Nuremberg am nechsten Freytag vordem Palm tag. (c. S.) (F.)

Sigmund, röm. König, verbietet allen Ständen des Reiches, Piälbiirger oder Muntleute aufzu-nehmen, sowie Klöster, Kirchen oder geistliche Leute an deren Leuten oder Gütern zu beschweren.G. zu Nuremberg am Palmtag. (c. S.)

25. März.

Schiedsrichterlicher Spruch Jacobs Truchsessen zu Walpurg, Heinrichs Nothaft zu Wernberg.