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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1429.

der Stadt, und auch in der Vorstadt und den Klöstern, wo man Wein schenkt, weder zum Trinkennoch zur Gesellschaft kein Weinhaus zu besuchen. Siegler: Conrad Grafenrewter, Schultheiss zuRegenspurg. G. am St. Peters Tag zu der Ketlenfeier. (c. S.) (B.)

4. Aug.

Georgius Hertreich vicarius ecclesiae parrochialis in Tegernheim coram abbatissa Margareta etconventu superioris monasterii Ratisponensis ratione incorporationis ecclesiae in Tegernheim dicto mo-nasterio a sede apostólica factae confitetur, se obligatum esse, eidem abbatissae et conventui singulisannis decem et septem libras denariorum persolvere. D. die quarta mensis Augusti. (Instr. not.) (B.)

5. Aug.

Hanns vom Degemberg, Erbhofmeister in Beiern, zu Gericht gesessen zu Straubing mit den24 Mannen, erkennt in den Zwistigkeiten zwischen dem HerzogeLudwig einerseits, dann den Herzogen Ernstund Wilhalm andererseits zu Recht; beide Theile sollen auf die Klage Herzogs Ludwig, dass er ander verborgten Geldschuld, und auch an den dem Armänsperger von den Rathen zugesprochenen 30Pfunden mehr als den vierten Theil bezahlt habe, eine freundliche Rechnung pflegen, und was ein Theilschuldig werde, solle er dem andern unverzüglich hinausbezahlen; dem Fridrich Ramsperger und demAndre Swarczenstainer seyen die Herzoge Ernst und Wilhalm nichts zu bezahlen schuldig, da sie densie treffenden 4ten Theil von den Schulden Herzogs Johanns von Hollandt seligen bereits bezahlthaben, nämlich dem Andre Swarczensteiner 1400 Gulden, dem Seeman 800, den Seyberstorffern 950,Erhärt Purchpergers Kindern 850, Andre Zenger 700, und der Gumppenpergerin 4000 RheinischeGulden; endlich haben die Herzoge Ernst und Wilhalm dem Herzoge Ludwig nichts zu entgelten anden Ausgaben um die Irrung auf Scharding und Königstain, da dieses ohne ihren Wissen und Willengeschehen wäre. G. an Freitag Oswaldi. (B.)

5. Aug.

Hanns vom Degemberg Erbhofmeister in Bayren, zu Gericht gesessen zu Strawbing am Erichtagnach sant Peters tag der ketten veyr, mit 24 Mannen, erkennt auf die Klage Herzogs Ludwig etc.durch Meister KonratWolf und dessen Fürleger Gorgen von Ryethaym, gegen den Fürleger der HerzogeErnst und Wilhalm etc. Peter Rudolf, dass Hanns Frawnberger der Jüngere zum Hag aus AuftragHerzogs Wilhelm sich weigere, die dem Herzoge Ludwig zur Lösung zugefallene Gült von 40 FfundGelds aus dem Kirchperger Gericht auszuantworten, zu Recht, Herzog Ludwig habe sich ungeirrt vonHerzog Wilhelm in Besitz obiger Gült zu setzen. F. an Freytag Oswaldi. (B.)

5. Aug.

Hanns vom Degemberg Erbhofmeister in Bayren zu Recht gesessen zu Strawbing mit 24 Mannen,bekennt, dass der Fürleger der Herzoge Wilhelm und Ernst, Peter Rudolf, gegen Meister Konrat Wolf,Bevollmächtigten Herzogs Ludwig und seinen Fürleger Jorgen von Ryethaym, welcher die HerzogeErnst und Wilhelm anklagte, dass sie gegen den von Preläten, Grauen, Herren, Rittern, Knechten undSteten getroffenen und von Sygmund als Römischen König bestätigten Ausspruch, nach welchem einHerr dem andern das in verflossenen Kriege an sich gebrachte wieder zurückgeben sollte, die zumSchloss Liechtenberg gehörige Täfern, Stadel und Viechwaid dem Herzoge Ludwig vorenthalten hätten,

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