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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1429.20. Febr.

21. Febr.

21. Febr.

26. Febr.

27. Febr.

28. Febr.

l.März.

Fridrich, Markgraf zu Brandenburg beurkundet, dass Conrat Pocksshorn, Pfarrer zu Swabachsich mit den Bürgern daselbst verglichen habe, täglich eine gesungene Messe von Unser Lieben Frawenfür 42 fl. rh. halten zu lassen und dazu einen weitern Priester aufzunehmen. G. zu Nüremberg amSontag Reminiscere in der Vasten, (c. S.) (F.)

Erhärt von Satelpogen, Domherr zu Regenspurgg, quittirt den Bischof Conrad daselbst und dessenBürgen: Jorg Abt zu Kastei, Wilhalm vom Wolffstain Ritter, Bürgermeister zu Regenspurg, DitrichStauffer zu Ernfels Ritter, Cristoff von Barsperg Pfleger zu Lengenfelt, Andres Püntzinger Pfleger zuRüden, Hainrich Paumgartner und Jordan Giesser, beide Bürger zu Amberg über heimbezahlte 1000gute ungrische wohlgewogene Gulden. Mitsiegler: Hanns von Satelpogen zu Geltelfing sein Vetter.G. am Montag nach dem Sontag Reminiscere, (c. 2 S.) (B.)

Sigmund, Römischer König, verleiht dem Bischof Peter zu Augspurg und VIrichen von Hay-menhofen, die Gnade, dass deren Dorf Sunthofen fürbass ein Markt sein und bleiben, die Inwohnerund Bürger daselbst einen fünf Tage währenden Jahrmarkt und alle Donnerstage einen Wochenmarkthalten, ihre Richter und Schöffen selbst erkiesen und Stock und Galgen haben dürfen. G. zu Cassawam nechsten Montag vor sant Peters tag ad Cathedra, (c. S.) (S.)

Hainrich Pfalzgraf bei Rein, Herzog in Beyrn, quittirt den Bischof Conrad von Regensburg überheimbezahlte 500 ungrische Gulden, die ihm der Bischof laut Spruchs des Hanns von Parsperg schuldiggewesen ist. G. an Sambstag vor Oculi in der Vassten. (c. S.) (B.)

Ernst und Wilhelm, Herzoge in Beyrn, versprechen Pangratz den Puchperger zum Neunhaus,welchen sie dem Seitz Puchperger und dessen Geschwisterten als Bürgen für 850 Ungerische Guldengestellt hatten, von jener Bürgschaft gehörig abzulösen. G. zu Straubingen am Sonntag Oculi,(c. 2 S.) (B.)

Hainrich Truchsess, Domprobst, als Obmann, Meister Hans Gewärlich, Meister Rudolff Arlzat.Leutpriester, Götfrid Harscher, Dechant, und Albrecht von Rechberg, Domherrn zu Augspurg, taidingenden Streit des Bischofs Peter zu Augspurg und des Itel von Westernach des Aeltern die Einlösungder Feste Contzenberg betreffend also, dass dem Itel von Westernach das Lösegeld für jene Feste,dem Bischof aber diese Feste überantwortet werden solle. G. zu Augspurg in der grosen Capittel-stuben vff dem nechsten Mentag nach dem Sonntag als man sang in der hailigen kirchen Oculi,(c. 4 S.) (S.)

Ludwig, Herzog in Beyern und Graf zu Mortani, verlegt auf Ansuchen der Frau Brígida, Abt-tissin des Klosters zu Alltenmünster, den bisher im Markte Alltenmiinster am St. Alltonis Tage ge-haltenen Jahrmarkt, jedoch widerruflich, auf tien St. Margarethen Tag. G. zu Straubingen am Eritagnach dem Sonntag, als man in der Fasten Oculi singet, (c. S.) (B.)