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1427.
29. Sept.
9. Oct.
9. Oct.
25. Oct.
27. Oct.
28. Oct.
Vater Berchtolden vom Stain zu Marchtel erschlagen, dafür aber zu Busse Sechsthalbhundert ReinischeGulden zu einer ewigen Messe gegeben, durch seine Freunde Ylrich Herzog zu Tegk und HansPintzenawer zu Kempnat versöhnet worden sey und gelobt wegen des Geschehenen sich nicht zurächen. Mitsiegler: Berchtold vom Stain zu Romsperg, Wolff vom Stain von Clingenstain, Diether undBintz vom Stain, Vlrich Herzog zu Tegk und Hans Pintzenawer. G. an Montag nach sant Mattheusdes hailigen Zwelffbotten und Evangelisten Tag. (c. 7 Sig.) (S.)
Erhärt Wahrer entsagt seinen Ansprüchen gegen seinem Schwager, Hainrich von Purtenbach,und dessen Hausfrau Agnes, die er auf Wiedereinlösung des denselben verkauften Sitzes und Sedel-hofes zu Klein-Kützekofen und des Zehents zu Holtzhausen machte, gegen Empfang von 120 Kein.Gulden. Milsiegler: Ytel von Westernach der Ältere, Götz der Gryess und Seitz von Eglingen. G.am St. Michelstag des Fürstengels, (c. 4 S.) (S.)
Ernst und Wilhelm, Gebrüder, Pfalzgrafen bei Rein und Herzoge in Beyrn sprechen in denIrrungen zwischen den Kaufleuten zu Nurenberg, dann Hanns von Villenbach, Chunrat von Magenpuchund deren Helfern, wegen aufgehaltener und abgenommener Güter aus, dass es bei dem BescheideKönigs Sigmund (dd. 23. April 1427) zu verbleiben habe. G. zu München am Pfmtzlag an santDyonisien tag. (c. S.) (F.)
Fridrich der Schenck von Geyrn, gesessen zu Üttenhofen, bekennt, dass ihm die Herzoge Ernstund Wilhalm von Beyrn alle Schuld und Forderungen bezahlt haben; erklärt auch alle dagegen lau-tenden Briefe für kraftlos, ausgenommen die, welche er und seine Vordem über das Dorf Küntinghaben, und behält sich den Gebrauch gewisser Briefe gegen den Herzog Ludwig vor. Siegler: seinVetter Jörg der Schenck. G. zu München, an sant Dyonisien Tag. (c. S.) (B.)
Fridrich, Markgraue zu Brandenburg, quittirt die Bürger des Raths der Stadt Nuremberg über100,155 fl. und dritthalb Gross an den 120,000 Gld., welche sie ihm aus dem heuer abgeschlossenenKaufe schuldeten, und darunter sind begriffen: 1300 fl. für Franzen Waltstromeyr, um welche ihmdas Zeidelgericht und Honiggeld zu Fcwcht gestanden ist, 3830 fl. Nüremberger Stadtwährung oder4136 fl. gemeiner Landeswährung für Peter Volkmer und Görg Stromeyr denen die vier Mühlen ver-pfändet waren, dann 6338 fl. Nüremberger Stadtwährung oder 6842 fl. Landeswährung, wofür dalSchultheissenamt und Zoll zu Nüremberg dem Rathe und der Stadt daselbst vorher gestanden ist. G.zu Nuremberg am Samsstag vor sand Symon und Judas tag der zweier zwelffpoten. (c. S.) (F.)
Die Brüder des ganzen Conventes zu Schonntall, welches die Ketzer von Pechaym ausbrannten,bevollmächtigen ihren Prior und Schaffer, bei weiteren Unfällen Hülfe von ihren Fürsten, die sie freiten,und andern Gönnern und Freunden zu verlangen. G. an dem hl. Abend der wirdigen Zwelfpottensand Symon und sand Judas. (Cop.) (B.)
Herzog Heinrich in Bayrn aignet dem Spitale zu Passau den Hof, genannt der Wolfskhobel, eine