Druckschrift 
13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
Seite
100
Einzelbild herunterladen
 

1427.

1 die sie zusamm der gemeinen Landschaft gegeben haben. G. Schärding an Freytag nach dem h. Auf-farttag. (B.)

30. Mai.

Meister Hainreich von Hohenaw Büchsenmeister wird vom Rath der Stadt Regenspurg auf einJahr für 30 rhein. Gulden zu einem Büchsenmeister bestellt. Siegler: Conral Gräfenrewler Schultheisszu Regenspurg. G. des Freitags nach dem Auflertag. (c. Sig.) (B.)

30. Mai.

Herzog Ludwig schreibt an Herzog Wilhelm, er habe ebenfalls an den Grafen von Kirchbergund den Marschalken geschrieben, befürchte aber, dass diese sich der Sache nicht annehmen möchten;zu Peurbach sey zwar über manches gesprochen, aber nichts beschlossen worden; Herzog. Wilhelmhätte zwar seinen Bruder gen Straubing bescliieden, allein diess verzögere sich zu lange, er mögealso gen Peurbach kommen oder seine Räthe senden, damit man dort einig würde und nicht davoneilen, ehe etwas beschlossen ist. G. Everding an Freytag nach dem Aufferttag. (B.)

1. Juni.

Herzog Wilhelm schreibt an Herzog Ludwig, dass er mit dessen Meinung nach Peurpach oderEverding zu kommen, zufrieden sey, und verspricht auf Pfintztag früh dahin zu kommen, er wolle aberauch seine Räthe zu Straubing dazu bestellen. G. Schärding am Sunlag nach dem hl. Auffarls-tag. (B.)

3. Juni.

Herzog Wilhelm schreibt an die Ritterschaft und Stände, die für Herzog Heinrich in Burck-hausen zusammkommen, wegen der mit diesem vorgekommenen Differenzen; er stellt ihnen vor, wiesie alle zusamm ihre Ansprüche auf das Niederland hätten zu drey Theilen; wie Herzog Heinrich mitdem Frauenberger dem Pfleger in Schärding in Streitigkeit gerathen sey, wie er selbst nach Schärdinggereiset sey, um die Sache zwischen Herzog Heinrichs Pfleger Granss und den Frauenberger zuschlichten und sie zur Ainigkeit ermahnt hätte, diess alles aber geschehe ganz gegen die Teidigungzu Amberg und die Einigung zu Straubing; auch hätte ihm Herzog Heinrich die Hülfe gegen den

Zenger versagt. Er und sein Bruder Herzog Ernst wollten nun die Sache nicht lautmerig machen

und in Güte abthun, hiezu möge ihnen nun die Landschaft behülflich seyn, und Alles zum Besten

bringen. G. Schärding an Eritag vor dem hl. Pfingstag. (B.)

4 . Juni.

Die Landschaft des Niedern-Landes schreibt an Herzog W'ilhehn, dass sie mit seinem Schreibenverstanden und der Meinung wäre, Herzog Heinrich und die Herzoge von München möchten denvieren von Amberg ihre Brief vorlegen, und sollten, das was dann von denselben entschieden würde,thun. G. Burghausen an Mil liehen vor dem hl. Pfingstag. (B.)

16 Juni.

Schreiben des Herzogs Wilhelms an Herzog Hainrich. dass die Einigung von den Taidigungs-Männern wegen der Nieder-Lande verschoben sey bis der Zug gegen Böhmen beendigt wäre, ebensosolle auch die Sache wegen des Frauenbergers anstehen. G. TeggendorfT am Montag nach sant VeitsTag. (B.)