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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1427.

Schneiders Wittib geklagt hatte, dass ihr der. Freiberger an ihrem Laden, den sie zwisolien dessenHaus und der alten Feste habe, Irrung thäte, dann aber aus dem Rechte gegangen war und der An-klage nicht nachkommen wollte, entscheidet nach einem Artikel des Herrn Buches, dass der Freiberger von desaigens wegen nach des Buches Sage von der Engelhartinn und der Ihrigen Ansprüchen fernerhin ledigseyn und dieselbe zu Fürban gethan seyn soll. G. dez Erichtags vor dem Awfferttag. (c. S.) (B.)

28. Mai.

Herzog Heinrich schreibt an den Herzog^ Wilhelm, dass er die auf Schärding gesetzte Amtleuteund Pfleger nicht habe vertreiben wollen, der Frauenberger solle ihm nur seinen Theil an Schärdingabtreten und überantworten, wozu ihm Herzog Wilhelm nach des Spruchbriefes von Amberg Auswei-sung behülflich seyn müsse; auch hätte er wegen dieser Angelegenheit von Herzog Johannes einenBrief erhalten, dessen Antwort er liiemit in Abschrift Uberschicke. G. Burkhausen an Mitwochen vordem hl. Auflartstag. (4L)

28. Mai.

Herzog Wilhelm schreibt an Herzog Ludwig, es seyen seit dieser den dritten Theil des SchlossesSchärding durch Matheis Gransen besetzt habe, viel Irrung daselbst entstanden, was in die Läng nichtgut tliue, er habe sich daher nach Scharding gefügt, mit den Bürgern geredt und ihnen gesagt, dassjeder der Herren gleiche Rechte habe, auch habe er mit Jörg dem Frauenberger geredt, dass diesersich mit dem Gransen vertrage, und sie sich überhaupt in der Stadt freundlich halten sollten; derGranss aber habe ihm am Montag nach sant Urbans Tag gar spät, als umb acht Uhr Nachmittag,die Taidung wegen des Frauenbergers abgesagt; es bedüncke ihm Unrecht, dass Herzog Ludwig diePfleger und Amtleute daselbst vertreiben, und ihnen ihr Recht nicht gönnen wolle, was sie doch ihmnicht gethan hätten; er möge ihnen ihre Rechte in den Niderlanden nicht schmälern. G. Schärding anMitich vor dem AulFartstag. (B.)

28. Mai.

Herzog Ludwig schreibt an Herzog Wilhelm, Eberhard von Kirchberg und Marschalk vonBappenheim die zu der Teidigung gebeten worden, hätten zu Peurbach auPs Besste geredt etc. etc.,es sey aber nichts beschlossen worden, weil Herzog Wilhelm so eilends fortgeritten sey. Sey esdenselben Ernst, die Spänn des Ober- und Niederlandes wegen beizulegen, so schlage er einen Tagzu Schärding vor, wohin man ihm ein sicheres Geleit geben möchte. G. Everdingen an dem hl. AuflartAbend. (B.)

80. Mai.

Herzog Wilhelm schreibt an Herzog Heinrich, dessen Antwort, dass er gegen den Jörig Frauen-berger nicht ungnädig verfahren wolle, wenn derselbe ihm seinen Theil an Schärding überantworteund seine Leute einlasse, dünke ihm nicht recht; er habe den Frauenberger bey Schärding befundenund selben nicht verkehren wollen, auch nie begert, ihn einzulassen für seinen Theil ; der Pfleger wollenicht anders als das Geschloss für jeden zu seinen Rechten innehalten, so lange bis jeder weiss, wasihm für ein Theil am Niederlande zugehöre. Er und sein Bruder möchten nun wissen, ob sie HerzogHeinrich bey ihren Rechten lassen wolle, nach der Taidigung von Amberg her und nach den Briefen,

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