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1427.
22. April.
23. April.
23. April.
25. April.
29. April.
30. April.
30. April.
Die Herzoge Ernst und Wilhelm schreiben an den Herzog Ludwig, dass er sich anschicken mögedie Sache wegen des Niederlandes zu schlichten, wozu er freyes Geleit erhalten würde, wie seinenRathen Wieland Swelher und Gebhard von Kammer bereits gesagt worden sey. G. München am Eritagin den Ostern. (B.)
Sigmund, römischer König, entscheidet die Irrungen zwischen einigen Kaufleuten von Nurenberg,dann Hans von Vilcmbach und Conrad von Magenbuch, wegen Abnahme von neun Wägen mit Kauf-mannsgütern zwischen Landsperg und Augspurg, mit welchen Erstere heimgezogen, weil er von seinet-und des Reichs wegen den Krieg mit den Venedigern erneuert, und Jedermann dahin zu handeln ver-boten worden war, dahin, dass Letztere diese Güter den gedachten Kaufleuten wieder zu geben haben,weil sie noch vor dem Lichtmesstage, dem gesetzten Termine, in Venedig aufgebrochen und abgereistseven, die erlaubte Wegnahme aber nur gegen Jene Platz greifen könne, welche sein Gebot nichtbeachten. G. in den Markte zu S. Gorgen in Czekcl Lande an S. Gorgen tag. (c. S.) (F.)
Herzog Hainrich von Landshut schreibt an die Herzoge Ernst und Wilhelm, dass er einver-standen sey. vor den vier Teidigungsleuten, die in Arnberg geteidigl hätten, die Sache wegen desNiederlandes und des Zeugers zu schlichten, und sich deren Ausspruch zu unterziehen. G. Landshut amMitichen in den hl. Osterl'eyertagcn. (B.)
Die Herzoge Ernst und Wilhelm antworten hierauf, dass einer von ihnen vor die Teidigungs-Leute zu Amberg kommen werde, auch nichts entgegen hätten, wenn von den vieren einer verhindertwäre, und nur drey kämen. G. München an Freytag in der Osterwochen, (ß.)
Herzog Ludwig schreibt an die Herzoge Ernst und Wilhelm, dass selbe ihm wohl das Gelaitversprochen hätten, selbes aber nicht gehalten worden sey, er aber nicht wisse, woran der Prechliege, sie möchten nun auf einen Tag gegen Passau kommen oder gen Schärding, er würde dann genBewrbach kommen, und sie sollten gegenseitig die von München und Landsperg, dann die von Ingel-stadt und Laugingen senden, damit die Sach einmal zu Auslrag käme. G. Everding an Erichtag vorPhilippi und Jakobi. (B.)
Martinus papa abbati in Rot. praeposito in Gars et Johanni de Tagershaim, canonico Frisingensi,mandat, ut Stephano Ranndek, presbytero Frisingensis dioecesis, parochialem ecclesiam in Obing Salze-burgensis dioecesis obitu Friderici Prelslapher, ipsius ecclesiae rectoris, vacantem conferre curent. D.Rome apud Sanclosapostolos ij kl. Maij Pontificatus nostri anno decimo. (B.)
Herzog Hainrich schreibt an die Herzoge Ernst und Wilhelm, die vier Spruchleute zu bitten,dass sie wegen des Niederlandes gütliche Tage ansetzen möchten, damit diese Sache und auch die wegendes Frauenbergers und dessen Gesellen, wegen des Pflegers zu Kunigstein und derer von Schärdinggütlich beendet werde. G. Borkhausen an Mitichen nach quasi modo geniti. (B.)