1424.
22. Aug.
Burckart von Seckendorff, Ritter zu Franckenberg, sagt aus, dass er wohl wisse, dass keinZoll zum Hemelstege und zu Gollenhouen gewesen, hernach aber einer wegen des Landfriedens dahingemacht und von dem Bischöfe zu Wirtzpurg — nicht ohne Widersprüche der burggräflichen Herr-schaft von Nürnberg so lange Vffenheim ihr gewesen — erhoben worden, ferner gedachte Herrschaftalhveg von Windsheim in die Cauberstat zwischen Aw und Geilingssheim — was von der Herrschaftvon Hohenloch also an sie gekommen — von Windsheim und von Illessheim bis auf den Berg bei derRotentrücke im Ochsental bei Ochsenfurt, vom Osang jenseits Herboltzheim durch das Gew bis genEwrhawsen jenseits Hopferstat geleitet, und endlich die Hölzer und den Willpan um Vffenheim innegehabt habe. G. am Dinstage vor sant Bartholomew tage. (c. S.) (F.)
23. Aug.
Ritter Wygeleis vom Wolfstein, Sc-hultheiss und die Schöpfen der Stadt Nuremberg beurkunden,dass Vlrich Haller von seinem Bruder, Andres Haller, dessen Theil an dem Schlosse und der StadtGrefenberg sammt dem Dorfe Hochschwertz erkauft habe. G. an sant Bartholoines abent, des zwelf-boten. (c. S.) (F )
23. Aug
Ritter Wygeleis vom Wolfstein, Schullheiss und die Schöpfen der Stadt Nuremberg beurkunden,dass Vlrich Haller von seinem Bruder, Lewpold, dessen Theil an dem Schlosse und der Stadt Grefen-berg sammt dem Dorfe Hochschwertze erkauft habe. G. an sant Bartholoines abent des zvvelff-boten. (c. S.) (F.)
23. Aug.
Meister Rudolf Volkhart, Meister in den sieben Künsten, Lehrer in der Erczney, pürtig vonHäringen, bekennt, dass ihn die Stadt Regensburg auf drei Jahre zu ihrem Arzt aufgenommen habe,gegen jarlich 100 rein. Gulden. Siegler: Peter der Müller, Schultheiss zu Regensburg. G. an sandBartholomeusabend des h. tzwelfpoten. (c. S.) (B.)
24. Aug.
Heinrich Herzog in Bayrn verleiht dem Markte Pfeffenhausen wegen des Schadens, den derselbean Brand und Brandschatzung vom Feinde erlitten hat, noch zwei Jahrmärkte zu denen, welche erfrüher schon hatte, zu deren Erleichterung der Abt Symon zu Ebersperg den Wochenzoll nachlässt.G. zu Landshut an sand Bartholomew tag. (B.)
24. Aug.
Herzog Heinrich von Bayrn gebietet auf die Klage des Abtes Symon und des Conventes zuEbersperg, dass kein Hintersasse derselben des Gotteshauses Güter oder Urbar ohne deren Urlaubversetze, verkümmere oder verändere, weder mit Heiralh, noch mit sonst Etwas, damit ihnen derenGüter nicht ferner entfremdet werden. G. zu Lanndshut, an sand Bartholomew Tag, des hl. Zwelf-boten. (c. S.) (B.)
26. Aug.
Fridrich, Marggraff zu Brandenburg übergibt den Bürgern des Raths der Stadt Nuremberg desheiligen Reichs guidein, silberein und Haller Münze, die man zu Nuremberg schlagen soll und mag,mit allen Freiheiten und Zugehörungen, wie solche von den Grossen zu Nuremberg an Herdegen Faltz-
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