1424.
pella missae et alia divina officia singulis diebus celebrari fiant. D. Ratispone, xxvij. die mensisAprilis. (Cop.) (B.)
2. Mai.
Hainrich Herzog in Beyern erlässt eine Verordnung, das Gewerbe der Schuster in Mospurg be-treffend. G. am Erichtag nach Sand Philipp und Sand Jacobs tag der heyligen Zwelfpoten. (Cop.) (B.)
3. Mai.
Ernst und Wilhalm, Herzoge in Bairn, schlichten die Fehden und Streitigkeiten der Stadt Augs-purg mit Oswald Otlinger auf Verlangen beider Pariheien also, dass alle Feindschaft aufhöre, und we-gen alles vorgefallenen keine Genugthuung verlangt oder Bache genommen werde, der Otlinger aberwegen der einigen Burgern von Augspurg aufgelegten Schatzung und des zugefügten Schadens derStadl, wenn selbe ihn während Jahresfrist dazu auflbdern, einen Monat lang mit 50 bewaffneten Leutenund Pferden und zwar, sobald er den Lech überschreite, auf Kosten der Stadt dienen soll. G. zuMünchen an des heiligen Kreuz Tag als es gefunden ward. (S.)
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6. Mai.
Lewpolt Lantgraff zum Lewchtomberg verkauft an Philippen Romung und Jacoben, Hannsen,Ditrichen und Peter Gebrüdern, sein Dorf zu Leraw, 4 öden Höfe zue Wiselrewt und den öden Hofzu Lewkenrewt, mit Ausnahme des Ilalsg-erichts um 778 Reinischer Gulden. Mitsiegler: Hanns Kalten-taler Pfarrer zu Pfreimd, Jorg Trawtenberger zum Sigharts und Fridrich Walturner zu Kemdy. G. amSamstag Sand Johanns tag vor der guidein porten, (c. 3 S.) (B.)
10. Mai.
Sigmund, römischer König bestätiget die vom König Wentzlaw im Jahre 1398 dem Abt desKlosters zu Heilsprim ertheilte Erlaubnis, das Dorf Merckendorff mit Gräben befestigen und einenJahrmarkt darin fürbas abhalten zu dürfen. G. zu der Blyndenburge an dem zehenden tag des Mon-des Meyen. (c. S.) (F.)
11. Mai.
Johanns, Herzog in Beircn und Sone von Hengaw, verpfändet Heinrich Nothaft zu Wernberg,seinem Viczdome in Beiren und Trésorier von Hollannde, für eine Schuld von llOöj rh. Gld. dasSchloss Werde, welches ihm vom Bisthume Regenspurg verpfändet ward. D. in dem Hage, amainleften Tag im Maye. (c. S.) (B.)
12. Mai.
Johanns, Herzog in Beim, „Sone“ von Hengaue, befiehlt Heimeran dem Nothafft, Verweser, undHanns Kastenmeir, Landschreiber seines Landes in Beyern, Heinrich dem Nothafft, seinem Tressir, fürden Hengst, welchen er von demselben gekauft habe, 200 rh. Gulden zu bezahlen. G. in dem Hägeauf St. Pangracii Tag. (c. Secret.) (B.)
13. Mai.
Ortolf der Layminger gelobt den Herzogen Ernst und Wilhalm in Beyrn, die Veste Rotenegk,wenn er dieselbe je zu veräussern genöthigt wäre, zuerst ihnen zum Verkaufe anzubieten, dann aber,wenn sie die Veste nicht kaufen wollten, jedem andern geben zu wollen, nur keinem Fürsten. G. deznechsten Samplztags vor dem Suntag so man singet Jubilate, (c. S.) (B.)
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