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1424.
9. Feb.
Elisabeth Gemahlin Herzog Ernsts in Bayern bekennt, dass das Schloss Ritterswerd, welches sieihm gegeben, mit ihrem Wissen und Willen Hansen dem SeybelstorfFer für ein Darlehen von 1000Gulden verpfändet habe und dass sie genannten SeybelstorfFer und seine Erben bey dieser Pfandschaftgnädiglich beleihen lassen wolle. G. an Mitichen vor sand Valentins tag. (Cop.) (B.)
9. Feb.
Herzog Ernst verpfändet für ein Darlehen von 1000 Gulden Hansen dem SeybelstorfFer seineVeste Ritterswerd, jedoch so, dass dieselbe sein, seines Bruders Wilhalm und seines Sohns Albrechtoffenes Haus seyn soll. G. zu München an Miltbochen vor sand Valentins tag. (Cop.) (B.)
10. Feb
Nicodemus, episcopus Frisingensis, monasterium in Ramsau a Georio de Frawnberg de Hagfundatum unacum privilegio Fridrici Eysenkeckch, plebani in KyrchdorfF, in cuius plebe monasteriumpraedictum situm exstitit, necnori missam in altari corporis Christi et omnium sanctorum per conventua-les monasterii celebrandam confirmat. D. Frisinge decima die Mensis Februarii. (Vid.) (B.)
10. Feb.
König Sigmund begnadigt den edlen Johann Herrn zu Heydeck mit dem Recht, in den Wäldernund Holzmarken, die zu den von dem Anherrn desselben erkauften Besitzungen Tollenstain und Wel-heim gehören, Jedermann das Jagen zu verwehren. G. zu Ofen, Donerstag vor sand Valentins tag.(c. S.) (B.)
10. Feb.
König Sigmund gibt Johans Herren zu Heydeck, die Gnade, im Weissenburger-Walde allein zujagen, und anderen das Jagen zu wehren. G. zu Ofen am nächsten Donerstag vor sand Valentinstag. (c. S.) (B.)
11. Feb.
König Sigmund verleiht Johannsen zu Heideck die Feste Heideck, so, dass derselbe dem kaiser-lichen Hofmeister Ludwig Grafen zu Oettingen den Lehenseid leisten soll. G. zu Ofen am neehstenFreitag vor sant Valentins Tag. (o. S.) (B.)
11. Feb.
Nicodemus, Bischof zu Freising, eignet dem Neustift zu Freising vier Güter zu Rudolftng, welcheProbst Ulrich dazu erkauft hat. G. zu Freysingen an Freitag nach sand Dorolhen lag. (B.)
12. Feb.
Jobst von Abensperg antwortet den Herzogen Ernst und Wilhalm, er sey dessen nicht eingedenkdass er mit ihnen auf der Wiese zu SchefFtleru wegen der Lösung von Rietenburg gesprochen habe;übrigens sey er bereit an dem Tage nach München zu kommen, welchen ihm die Herzoge bestimmenwerden, jedoch so dass er vor denen von Augspurg mit welchen er Feindschaft habe, sicher sey. G.am Samstag nach Scolastice Tag. (Cop.) (B.)
13. Feb.
Martinus, papa, Ernestum ducem Bavariae, exhortatur ut Sigisinundum, regem Romanorum in-citet ad exstirpandam Usitarum haeresim, ipse autem ferventi animo adversos istos haereticos dimicet.D. Romae apud Sanctum Petrum idibus Februarii, pontificatus eiusdem papae anno septimo. (B.)