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1423.21. Mai;
Johanns und Jörg Lantgrauen zum Leuchtemberg und Grauen'zu Halls, verpfänden Éngelhar-den Walraben für eine Schuld von 14 Pfund Regensburger Pfenning, wovon er sechs Pfund JorgenAichperger für Getreide bezahlt hat, das Gericht zu Osterhofen. G. zu Halls am Freitag vor demheiligen Pfingstag. (c. 2 S.) (B.)
22. Mai.
Matheis von Karner bekennt von den 300 Reinischen Gulden, die ihm die Herzoge Ernst undWilhalm schuldig sind, von Herzog Ernst den auf denselben treffenden Theil von 150 Gulden erhaltenzu haben. G- an dem heiligen Pfingstabend. (c. S.) (B.)
23. Mai.
Jordanus, episcopus Albanensis, auctoritate domini papae episcopo Ratisponensi vel ejus vicarioin spiritualibus permittit, ut Georgiutn Frawnberger baronem (rising, dioc., ejusque complices ab ex-communicatione, oh homicidia spolia rapinas et incendia in locis sacris, cum ipsorum locorum sacrorumeffraclione, in eos promulgata, absolvat. D. Rome apud sanctos apostolos, x. kal. Juny, pontificatusdomini Marini pape v. anno septimo. (B.)
24. Mai.
Sigmund Seybelstorfler bekennt für sich und seine Brüder, von Andre Tuchscherer Kästner zuPfaffenhofen 50 ungarische Gulden, welche ihm von den Herzogen Ernst und Wilhalm auf der Kasten-gült daselbst verschrieben waren, richtig erhalten zu haben. Siegler Hans der Seybelstorffer, sein Bru-der. G. an Montag nach dem heiligen Pfingstag. (c, S.) (B.)
26. Mai.
Wilhalm Fraunhouer, Herzog Hainrichs Verweser, Heimeran Nothaft, Verweser, Hanns vom De-genberg, Erbhofmeister in nidern Beyrn, Jorg Achperger zu Seldennaw, Jorg Fraunberger der Aelterezum Hag, Pfleger zu Scherding und Kaspar Rottawer, Schiedsmänner entscheiden zwischen dem Dom-kapitel zu Passaw einerseits und den Jorg, Lewpold und Erasm den Puchperigern zu Winczer, denStreit wegen eines Hofs zu Passaw, worauf die Domherrn daselbst einen Gerichtsbrief vor des ReichsHofgericht behabt haben. G. an Mittichen nach des heiligen Pfingsttag. (c. 2 S.) (B.)
27. Mai.
Ludewig, Herzog in Beyern, erlaubt seinem Bruder Herzog Otlen, welchem er das Land zuBeyern zu verwarten und auszurichten übergeben hat, bis auf sein oder seines ältesten Sohnes Wider-rufen, alle Pfandschaft in Beyern zu lösen, doch also, dass dieser dem Herzoge Ludwig oder seinemältesten Sohne der Losung daran allezeit gehorsam und schuldig seyn solle; sterbe Herzog Ott ohneeheliche Leibeserben, so solle diese Losung dem Herzoge Ludwig und seinem ältesten Sohne gänzlichverfallen seyn. G. Heidelberg feria quinta infra Octauas festi Penthecostes. (B.)
27. Mai.
Eytel von Westernach der Jüngere bekennt von dem Herzog Wilhalm in Bairn all sein Gutha-ben, das ihm derselbe für Dienste und Foderungen schuldig war, erhalten zu haben. G. zu Münichenam Pfmtztag nach dem heiligen Pfingsttag. (c. S.) (B.)
28. Mai.
Albrecht Herzog in Bayern bestätiget den Bürgern zu Pfaflenhoven alle Rechte und Freiheiten.G. zu Münichen des Freitags nach S. Urbans tag. (cop.) (B.)
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