323
1393.
31. Jan.
Herzog Johann von Eaiern verleiht den Diesser Wald, ausgenommen die Holzmarch, welchedas Kloster daran hat, an Ulrich den Pfetner seinen Diener. G. zu Weilheim Freitag vor Lieclit-mess. (c. Sig.)
2. Febr.
nans der Zenger zu dem Tannstain bekennt vom Stadtrathe zu Regensburg an den 4500 Gul-den, welche ihm derselbe schuldig war, 2100 Gulden erhalten zu haben. G. an unser Fraun Tagzu Liechtmess. (c. Sig.)
3. Febr.
Herzog Friedrich überantwortet Hanns dem Tumair zu Dorfpach, für eine Schuld von 1125Pfund Schill. Amberger Pfenning die Veste und Gericht Griespach samt dem Kasten pllegwei.se
mit einer Purchut von 100 Pfd. Pfg. jährlich. G. zu Purchausen Montag nach Vnser Frawentag zeLiechtmezzen. (c. Sig.)
13. Febr.
Herzog Friedrich zu Bayern verleiht Hartprechten dem Harskircher und seinen Erben in ihremMarkte Neupewrn einen Wochenmarkt und zwey Jahrmärkte, Pfändungsrecht und die Gerichtsbarkeitausgenommen die drey Sachen die an den Tod geend. G. zu Burkhausen an Piintztag nach sandDorotheen Tag.
V
Peter Schopper des seligen Götzen Schoppers Sohn, gelobt gegen die Stadt Nuremberg nichtsfeindliches mehr zu unternehmen, und auf eine Meile AVeges nicht mehr gen Nuremberg zu kommen.Mitsiegler : Cristan und Albrecht die Schopper des obigen Vettern. G. am Piintztag vor Valentini.O 3 Sig.)
15. Febr.
Burkardus episcopus ecclesiae Augustensis unacum capitulo ejusdem ecclesiae ecclesias parro-chiales in Swaphusen sanctae crucis, ct in Endrichingen sancti Jacobi, quarum ius patronatus mona-sterio in Benedictenburen pertinet, mensae abbatis et Conuentus ibidem incorporat. D. Auguste XVKal. Martii, (c 2 Sig.)
17. Febr.
Herzog Johann zu Bayern entbiethet auf des Abts von Ettal Anzeige, dass die Herbsteuer vondessen Leuten in Amergau noch aussen liege, und diesem seine Leute einen Regensburger oder Am-berger für vier Pfenning geben wollten, wodurch dem Gotteshaus ungütlich geschah, dass er, derAbt, von seinen Leuten nach des Urbarbuchs Sag nehmen solle. G. zu München an Montag nachsand Valteins tag. (c. Sig.)
23. Febr.
Seifrid der Portner, Bürger zu Regenspurg und Ann seine Hausfrau geben ihrem Sohn Hann-sen dem Müncher, und dessen Pflegern, Heinrich Vniger, ihrem Sweher und Vater und Hans Sluder,beide Bürger zu München, für die ihnen geliehenen fünfhundert Gulden die ihnen von der Herrschaftvon Bayern auf dem grossen Zoll zu München verschriebenen fünfhundert Gulden. Siegler: Hainrichder Pütrich, Zeugen: Chunrat Diener und Chunrat Geiger alle drei Bürger zu München. G. an demweissen Suntag. (Tom. XXXVI. Priv. f. 879.)
41 *