1393.2 . Jan.
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Hädweyg Gräfin /.u Ortenberg des seligen Tesereis Fraunhofer Wittib und ihre Söhne Jörg,Tesereys, Caspar, Ilans und Piigreym die Fraunhofer verkaufen die der genannten Hädweyg als Ilei-rathgut zu Theil gewordene Veste und Herrschaft Horbach und Geysenhausen und die Veste Viltz-liaim an Fridreich Herzog in Bayern und dessen Sohn Ilainrich um 10,000 Gulden. Mitsiegler: GrafHainrieh und Graf Alram von Ortenberg, Christan der Fraunberger, Chumad und Hartneid die Chuch-lär, Maryt der Wartter, Wilhalm der Fraunberger, Erasm der Layminger, und Hartprecht der Harschir-cher zu Zangberch. G. am Phinztag nach dem Ebenweich Tag. (c. 10 Sig.)
Herzog Friedrich zu Bayern verspricht Hädweigen Teserisen des Frawenhofers Wittwe, undihren Söhnen Georgen, Teserisen, Chasparn, Hansen und Pilgreim die fünftausend Gulden die er ih-nen von des Kaufs wegen um Horbach, Geysenhausen und Viltzheiin schuldig ist, und die er ihnenverschafft hat auf dem Drittheil der hunderttausend Gulden, die ihm und seinen Brüdern die Herzogevon Oesterreich schuldig sind, im Falle ihnen (den Fraunhofern) von Hartprecht dem Ilarschircherseinem Kammermaister, und Hansen aus dem Holtz Mautner zu Burghausen gemäss deren Briefes diegenannte Schuldsumme nicht bezahlt würde, auf eine andere Weise zu bezahlen und sie des schad-los zu halten. G. zu Landshut am Pflnztag vor dem Obristen.
Derselbe verspricht Wilhelm dem Fraunberger zum Hag 6666 guter ungarischer Gulden inzwei Fristen für seinen Bruder Herzog Stephan zu bezahlen von dem Geld, das ihm von dem vonOesterreich auf nächste Liechtmessen und Michaeli anfallen soll, und dafür sein Bruder den Hilpolt-stein von ihm umgelöset hat. G. ze Lantzhut dez nächsten phinztags nach dem Ebenweich tag.
Die Herzoge Johannes und Ernst zu Bayern bestättigen den ihnen bei der Theilung zugefal-lenen Landen ihre Freyheiten und Privilegien. G. zu München am Sambtztag vor dem Obristen. (ExTom. VIL Privil. fol. 15.)