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1392 .
29. Sept.
6. Oct.
9. Oct.
18. Oct.
Gulden gen Hans Wilprecht Burger zu Augsburg zu ledigen. G. zu München Pffnztag vor MathäusTag. (c. Sig.)
Ulreich der Meylinger erklärt, dass er hinsichtlich des Friedensbruches welchen er an Lieb-lein dem Zecher begangen hat, sich in den Auspruch des Stadtrathes von Regenspurg fügen wolle.G. des freytags vor Michels Tag.
Albrecht der Jung Herzog in Bayern genehmigt die von Johann Landgrafen zum LeutenbergGrafen zu Hals und dem Kloster S. Ileymeran in Regensburg getroffene Vertauschung zweyer Häuserin Straubing, und überträgt das Privilegium jährlich nur 1 Pfund Pfenning Steuer zu geben, welchesgenanntes Kloster auf dem vertauschten Haus gehabt hat, auf desselben nun erworbenes Haus. G.zu Straubing am Sonntag nach Michaeli, (c. Sig.)
Parzival und Hans die Zenger zu Schwarzenek und Hans Zenger zu Trausnicht erwählenLandgrafen Johann von Leuchtenberg, Ritter Hans von Degenberg und Ritter Marquard Weichser vonRamspaur als Obmann zur Berichtigung ihrer Missheilung mit Landgraf Albrecht von Leuchtenberg.G. zu Pleistein an S. Dionisi Tag.
Stephan, Friedrich und Johanns Gebrüder, Herzoge, in Beyern, vereinen sich eines brüderlichenfreuntlichen Tags gen München, des nehsten Suntngs nach aller Heiligen tag, darauf sie alle dreyohne alles Weigern kommen und auch zu demselben alle Ritter und Knecht, und auch Städte ausdem obern Land zu Beyern vodern sollen, aus denen sie von Herren, Rittern und Knechten vierund-zwenczig, und sechczehen von allen Städten nemen und für die alle ihre Pfleger, Richter, Vogt, Mautt-ner, Zolner, und all ander Ainptleut schaffen sollen, welche alle Gülten des Landes, und auch alleStädte, Vesten, Schlösser in Ober-Bayern, und ausserhalb Landes, die zu dem obern Land gehören,verschreiben sollen, damit die 24 und 16 einen gleichen brüderlichen Theil machen zwischen Stephanund Johann, darum sie beyde wol losen oder sust wilkuren mögen; das Land zu Nidern-Beyern sollvoraus lediglich und on all Ansprach und Vodrung bey Hertzog Fridrich und bei seinen Kindern blei-ben , doch soll er zu dem Tage gen München seine Amptleute aus dem nidern Lande bringen, undalle Gült und Schlösser verschreiben lassen, brächte die G.ült nach redlicher Raitung mehr, dann ei-ner der Theile in dem obern Land, das soll Fridrich seinen beyden Brüdern zu gleichen Theilen er-statten und ervollen, damit die drey Theile an Sehlossen und Gülten gleich seien ; hätte Fridrich myn-ner Gült und Schloss, haben seine Brüder ihm desgleichen von dem obern Land zu erstatten; alleandernArtikel, die in gegenwärtigem Briefe nicht namentlich begriffen und geschrieben stehen, es seiwie die Herrschaft, Erbschaft und Lande zu obern und nidern Beyern hilflich bey einander bleiben,oder wie Herren, Ritter und Knecht, Städte und Märkte in Ober- und Nieder-Beyern versorgt wer-den, sollen die obgenannten, die darüber geschworen haben, treulich und freundlich versorgen. G.zu Landshut an freytag nach sand Gallentag.
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