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1392.
7. Sept.
Conrad der Erenvclser, und Barbara seine Hausfrau bekennen, dass sie mit Willen des BischofsJohannes von Regensburg seine und seines Gotteshauses Veste und Herrschaft Hohenburg auf demNorkgau von dem Garaeryd von Saerching, Bürger zu Regensburg, um die Summe von 8000 Guldenunter der Bedingung an sich gelöst haben, dass die Wiederlösuug dem Bischöfe und dem Hochstifterst nach Ablauf von zehn Jahren zustehen soll. Bürgen: Herr Hans und Herr Albrecht Gebrüdervon Abensberg, die vesten Riter, Conrad der Preisinger von Wollentsach, Vicedom zu Burghausen,Herr Wilhelm der Waldegker zu Waldegk und Hans der Paulstorlfer zu dem Tänesperg. G. anunser Frauen abent, als sy geporn ward. (c. 6 Sig.)
8. Sept.
Johanns, und sein Sohn Ernst, Hertzoge in Beyern vereinen sich — in Ansehung der grossenBeschwärnüss, die man Landen und Leuten in ihrem Lande zu Obern Bayern hincz her getan hat, mitübriger Voderung und mit ungewöhnlichen Steuern und Ungelt, daz auch des ganzen Landes Ver-derben ist — mit allen denen deren Insigel an diesem Brief hängen oder dazu sweren, ihnen das zuwenden, und wollen darum ihre Brüder bitten, dass allermäniclich bey Briefen und Rechten, beson-derlichen bey dem Rechtbuch bleibe. G. an unser frauen tag, als sie geborn ward. (c. 13 Sig.)
9. Sept.
Görig Erlweck quittirt Landgraf Albrecht von Leuchtenberg um alle Schäden, Hauptgut undFoderung von der Leistung wegen, die er für ihn Hainz dem Plaisteiner gethan. G. zu Pfreimbdam Montag nach U. Frauen Tag, als sie geboren ward.
10. Sept.
Graf Georg zu Ortenburg antwortet in Folge eines schiedrichterlichen Spruches dem Domca-pitel dessen Güter zu Steinkirchen, Willing, Fürlsbach und Tiirsbach, die er an sich gezogen hatte,wieder aus. G. an Ertag nach unser Frauen tag als sie geboren ward. (M. B. XXX. P. II. pag. 420.)
17. Sept.
Burkhard Bischof zu Augspurg und Friedrich Burggraf zue Nürnberg taidigen die Zweyungen dievon des Landgerichts wegen zu Hirsperg zwischen Stephan, Friedrich und Johann Gebrüder Herzogein Bayern von einem Theil, und Friedrich Bischof zue Eichstädt vom anderm Theil gewesen sind, da-hin dass beide Theile gut freundt sein sollen, und ieglich Theil dem andern von solcher Zweyungwegen keinen argen Willen tragen soll; die Klagebriefe auf dem Landgericht ze Hirsperg gegen Bi-schof Friederich um die Vesten, Städt und Markt gänzlich todt sein, und dem Bischof von Herzog Fried-rich übergeben werden sollen ; und dass es der Gebeu wegen bei den Freiheiten und alten Gewohn-heiten, bei den Briefen Ludwigs des Königs ihres Herrn seeligen, und auch bey dem Bestettbrief, dendie vorgenannten drey Herrn von Bayern und ihr Vater seeliger dem Bischof Raben und dem Gotts-haus zue Eystet geben haben, bleiben solle. Endlich setzen sie beiden Theilen um alle andern Ar-tikel, Burkhardten von Seckhendorff Aberdar genannt zue einem Obmann, darzu jeglich Theil zwenbescheiden Mann geben soll. G. zu Schwebischen Werdte an Sant Lamprechts tage des hl. Bischofs.
19. Sept.
Herzog Johann von Bayern gelobt Jörg dem Frauenhofer, ihn von der Borgschaft um 1000