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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1389.24. Mai.

25. Mai.

12. Juni.

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15. Juni.

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Burchart von Hohenberg Tumlierr, Hans Siintzel Bürger zu Wirzburg, Conrad Schilher Chor-herr zu Mosebach, Albrecht Ebner Bürger zu Nürnberg, und Arnolt Hiltraar des Bischofs von Wirz-burg Hofmeister, entscheiden die Streitigkeiten, welche sich zwischen den Bürgermeistern und Rathzu Winslieim einerseits und vier vormaligen Bürgern daselbst anderseits wegen vorenthaltenen Gutesergeben haben. G. am Montag vor Urbanstag. (c. 5 Sig.)

Der Rat zu Nürnberg bittet die Bürger des Rats zu Regensburg, Herrn Hansen von Steinachzu gönnen, von dem frcuntlichen Tage, den sie mit den Herrn von Beyern und etlichen andern Herrnauf liebsten Suntag zu Ingolstat suchen sollen, gleich gen Nürnberg zu volgen, indem sie [die vonNürnberg] in den Pfingst-Veiertagen mit dem Burkgrafen zu Nuremberg einen freuntlichen Tag habensollen, dabey sie denselben Herrn Hansen von Stainach gern hätten. D. in die s. Urbani.

Die Bürger zu Rotenburg protestiren gegen den Spruch, welchen Adolf Erzbischof zu Mainzohne ihr Wissen und Willen am 3ten Sonntag nach Ostern zu Babenberg hinsichtlich ihrer Zweyun-gen mit dem Bischof Gerhard von Wirzburg erlassen hat. G. am Samztag vor Vitstag. (c. Sig.)

König Wenzeslaus befiehlt der Stadt Lindau, ihre auf nächsten St. Merteinstag fällige Reichs-steuer an Borzwoyen von Swynars, und Ulrich von Wolfsberg zu übermachen. G. zu Burgleis an derheiligen Drivaldigkeit abend.

Stephan und Johann Herzoge in Bayern erlauben der Gemain zu Pfaffenhofen, einen Ziegelsta-del und Ziegelofen zu bauen, und Laim zu graben auf einer Gemain die gen Pfaffenhofen gehört. G.zu Ingolstadt an Sambstag vor sand Vithes tag.

Die Bürger zu Augspurg kommen mit den Herzogen Stephan, Friedrich und Johann in Bayern,mit dem Bischöfe Burkart zu Augspurg und mit den Grafen Ludwig und Friedrich zu Oetingen, da-hin überein dass ihre Streitigkeiten mit denselben vom nächsten Sonntag über drey Wochen zu In-golstadt von 4 Schiedsmäntiern und dem Landgrafen Johann zum Lutenberg als Obmann entschiedenwerden sollen. G. an Yitztage. (c. Sig )

Chunrad der Manczinger bekennt, dass ihm Herr Heinrich der Kammerberger die Kirche zuVichkirchen geliehen habe, und er demselben von der Vogtey wegen jährlich fünfthalben und zwain-zig Gulden reichen soll. Siegler: Seine Vettern Rudolph der ältere Preysinger und Nyclas der Man-czinger, Korher ze Freysing. Zeugen : Chunrad der Preysinger Vicztum in Niederbaiern, Thoman derPreysinger von dem Kürnstein, Ott der Lauterbach zu Puchersried. D. eod. d.

Die Bürger zu Augsburg bekennen, dass ihre Misshellungen mit dem Bischöfe Burkart daselbst vomRitter Ilainrich von Gumppenberg entschieden werden sollen, im Falle sich Herzog Ruprecht in Bayern,Friedrich Burggraf zu Nürnberg und Johann Landgraf zum Leutenberg um diese Entscheidung nichtannehmen wollten. D. eod. d. (c. Sig.)