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1389.
12. März.
Vor Gyse von der Tannen Tumlierrn zu Wirzburg;, und Merman Capitelsclireiber daselbst, ver-einigen sich der Techant und das Capitel des genannten Sliftes einerseits, und Friedrich Funke Pfar-rer zu Bastheim anderseits von wegen des Stifts-Frohnhofes zu Urdorf. G. uff Gregorientag. (c. S.)
24. März.
Steffan und Johanns Gebrüder, Herzoge in Baiern bitten Herrn Wenzlaw römischen König, ih-rem getreuen Kristan dem Frawnberger 1SOO guter ungrischer und behaimischer Gulden an den 10,000Gulden jährlicher von den 100,000 Gulden auf St. Jörgentag fälliger Gült, zu bezahlen. G. zu Aich-ach an unser Frauen Abent als sie verkündet ward. (Lib. Cop. XXIV. 6 r.)
27. März.
Johann Herr zu Abensberg überlässt den Brüdern vom Berg Carmel, genannt Unser FrauenBrüder, einen Platz und eine Stätte in seiner Stadt Abensberg zur Erbauung eines Klosters ihres Or-dens und empfiehlt sie allen seinen Angehörigen. G. zu Abeusberg an sand Rupprechtstag. (c. Sig)
28. März.
Hannes Horn zu Tüngen verkauft drei Morgen Wiesen in der Mark Tüngen an das Stift zuNuwenmünster in Wirzburg, um 54 Pfund Heller, und empfangt diese Wiesen wieder zu Erbrecht.Bürgen und Mitsiegler: Hannes von Kottenheim Edelknecht zu ßinsvelt, und Merklin Dietwin zu ObernBleichfelt. G. am Suntage zu Mitfasten, (c. 3 Sig.)
4. April.
Zacharias Hadrer und seine Söhne Jobst und Lienhart treffen eine Uebereinkunft mit dem Pas-sauischen Vicedom und dem Kapitel wegen des von ihnen beabsichtigten Baues einer Veste zu Ur-leinsberg im Lande der Abtei. G. zu Wien an sand Ambrosentag. (M. B. XXX. T. II, 383.)
5. April.
Stephan Herzog in Bayern weist Hain rieh dem Kornvesen Bürger zu München, die 40 Gulden,welche er demselben von wegen des Wilhalm Schenk Pflegers zu Aichach schuldig ist, auf einemAehttheil des grossen Zolles zu München an. G. am Montag nach Judica.
8. April.
Johann der alte Landgraf zum Leutenberge, und Graf zu Hals verleiht dem Albrecht Franken-grüner und dessen Vetter Herman Frankengrüner Bürgern zu Eger, die 9 Höfe und 2 Herbergen imDorfe Setelersreut, welche ihm Markwart von Redwitz zu Eschenbach aufgegeben hat. G. am Do-nerstage nach Ambrosiustage. (c. Sig.)
29. April.
Johann Herzog in Bayern verspricht, dem Hofmeister seines Sohnes Ernst Seitzen dem Prey-singer die 150 Gulden, welche er ihm von Soldes wegen, und 100 Gulden, welche er demselben für2 Maiden schuldig ist bis kommenden Michelstag zu bezahlen. G. zu Münichen am Pflntztag vordem Suntag Misericordia. Ce- Sig.)
1. Mai.
Hans der Zenger vom Tannstein und Jörg Zenger sein Sohn bekennen, dass der Bürgermeister,der Rath und die Bürger der Stadt zu Regensburg sie zu Bürger eingenommen, und mit ihnen sotreulich gevarn, als verre selbe es ihnen schuldig gewesen, darzu sind sie der Stadt Regensburg um