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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1384.9. März

11. März

16. März

*1. März

94. März

97. März

1. April.

Die Herzoge Stephan und Friedrich von Bayern, und Hadamar von Laber schlichten einenStreit zwischen den Gebrüdern Albrecht und Hans von Abensberg, ihr väterliches und mütterlichesErbe betr. dahin, dass dem Albrecht von Abensberg die Pfantschaft Riedenburg, die Veste und derMarkt Riedenburg, die 2 Vesten Rabenstain und Dachenstain mit dem Landgerichte, die Veste Awenmit dem Markte, mit aller Zugehör, der andere Theil des väterlichen Erbtheiles aber dem Hans vonAbensberg zufallen solle. Taidinger : Hanns von Stainach, Bürgermeister von Regensburg, Stephander Altmann von Altennusberg, Hans der Rain. G. zu Regensburg, am Mittwoch nach Reminiscerein der Vasten, (c. 8 Sig.)

Vor Leupolt Küchenmeister von Nortenberg Ritter, Landrichter zu Rotenburg, kommennans von Pfollenheim und Elz seine Ehewirthin dahin überein, dass wer von ihnen zuerst stürbe,desselben Gut dem andern zufallen solle. G. am fritag vor Oculi, (c. Sig.)

Peter der Rüd zu Schelnach verkauft an Albrecht den Vischel Pfarrer zu Zell ein gantzesZehenthaus zu Cholmaningen, den Zehent daraus, und den aus Ewtzing. Mitsiegler: Andre derHawtzenperger zu Gräderstorf. G. des Eritags nach Oculi.

Stephan Herzog in Bayern verleiht Chunrad dem Smid genannt der Herzog, gesezzen zuMünsing einen Mülslag zu einer Sleifmül an der Lewbsach zunächst bei der Kastenmül zu Wolfferts-hawscn. G. zu München an Montag nach Lotare. (c. Sig.)

Friedrich Scharffenuelder verkauft mit Bewilligung des Bischofs Bertold von Freysing seineVeste Scharffenueld mit allen Rechten und Zugehörungen an Merten Puschinger um sechshundertzwanzig Pfund Wiener Pfenning. G. Pfintztags nach Mitterfasten.

Gerlach von Hohenloch verkauft an Bischof Gerhart zu Wirczpurg, und dessen Stift alle seineeigenen Leute und Güter in der Vorstadt zu Iphoven um 600 Guldio, gut von Golde. G. am näch-sten Sonntage vor dem Palmen Tage. (c. Sig.)

Vor Conrad von Segkendorf Aberdar, Landrichter zu Nürnberg, gibt Wilhelm von Bebenburgnaehbenannte Ortschaften und Besitzungen, die ihm vorher Arnolt Tanner, Klagführer seiner FrauSophia, aufgegeben hat, an Herrn Friedrich Burggrafen zu Nürnberg auf: Bebenberg die Veste,

Hirschhorn die Veste, Starkenberg dio Veste, Bcnsheim die Stadt, die Pfandschaft die vorgedachterTanner auf solchem Gut Herrn Engelharts von Hirschhorn hat, den Hof zu Heidelberg, Nelkerau,Welerslau, Meckenmülen Burg und Stadt, den Hof und den Zehent zu Heilbrun, Eglesterhusen, Bey-hartzhusen, Epfenbach, Rotenstein, Breitfeld, Mogsdorf, Engelgershusen, Hepfershusen, Kinhart, Prêt-heim, Rütpuch, Hegnech, Iringshusen, Snellendorf, Inelstadt, Edelingen, und den Zehend zu Gruningen.G. am Freytag vor dem Palmtag. (c. Sig.)