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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
Entstehung
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1383.

9. Feb.

Chunrat der Grasmair, und Jordan des Schambekchen zu Schambach Mair, bekennen dass ihnendas Kloster S. Heymeran in Regensburg den Linthof bey Purkchstall in Aytterliofer Pfarr zu Erbrechtverliehen habe. Siegler: Hans der Satelpoger von Lichtenekk Richter zu Straubing, und Franciscusder Schambekch zu Schambach. G. des Montags in der ersten Vastwochen, (c. 2 Sig.)

10. Feb.

Mertin Dechant und der Convent des Stiftes zu Fulda erwählen als Vormünder, Verweser undPfleger dieses Stiftes den Erzbischof Adolf zu Mainz. G. am Dinstage vor Reminiscere, (c. 2 Sig.)

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Eberhart der Hofär zu dem Neunhaus bekennt dass seine Hausfrau Agnes , welche ihr Gut zuRäscliing bei Amberg verkauft, die 60 Pfd. Pfenning, um welche sie die an seinen Vetter Cholhochden Hofär zu Hyrsing verpfändete Veste zu dem Neunhaus gelöst hat, nach Belieben vermachen könne.Mitsiegler: Dyetlioch der Chürnär von der Chürn', Dyetreich der Hofär von dem Lobenstein, undDiethoch der Hofär zu dem Trochenstein. G. des Ertags nach Invocavit, (c. 4 Sig.)

13. Feb.

Friedrich, Stephan und Johann Herzoge von Bayern thun durch ihren Hauptmann und Pflegerin der Stadt Donauwörth Marschalk von Pappenheim kund, dass Bürger und Rath alle Juden, welchein dieser Stadt sind, oder hinkommen, als Bürger aufnelimen sollen in der Art dass diese gleicheRechte und Freiheiten mit den andern haben, und auch ihre Nachkommen und Erben nicht davon be-schwert werden, durch keinen Pfleger, wogegen die Juden den Herzogen jährlich auf St. Martineine Summe Geldes und Schankung zu geben haben, dann aber aller Steuer, Foderung und Bete losbleiben. Sollten aber die Herzoge oder ihre Nachkommen für gut Anden, obiges Bürgerrecht derJuden aufzuheben, so bleibe jedoch von dem Tage des Aufsagebriefes an ein ganzes Jahr noch jenesBürgerrecht für die ansessigen Juden, ihre Gehörigen und Güter giltig und unverrückt. G. zu Mün-chen am Freitag vor dem Sontag reminiscere. (Ex lib. cop. Tom. III. fol. 20.)

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Heinrich Gewder und die Schelfen zu Nürnberg vertheidingen Leupolt von Wolfstain und Han-sen Marschalk den Jungen, und Suffein dessen eheliche Wirthin desselben Leupolt von WolfstainSchwetser um die Gut die Gütz von Wolftain ihr Vater sei. gelassen hat, dahin dass Leupolt seinerSchwester zu Hansen Marschalk 1600 Pfd. Haller zur Morgengabe geben, und dass dieselbe nachseinem Tod auf der Veste Allersperg 2003 Gulden haben soll. G. Fritags vor St. Valentinstag.

14. Febr.

Conrat von Hohenloch Herr zu Brauneck eignet ein Gut zu Sterpfersdorf auf Bitte Conrats vonSeckendorf zur Frühmesse in Niedernliöhstet an der Eysche. G. an Valenteins Tage. (c. S.)

15. Febr.

Conrad der Haibech von Ahaym versetzt an Wernhart den Wielzzen Pfleger zu Rönting, einenHof zu Maierperg, welchen er von seinen Herrn den Grafen von Ortenburg versatzweise inne hatte.Mitsiegler: Otto der Ilaibechk sein Vetter. G. dez Suntagz Reminiscere, (c. 2 Sig.)

17. Febr.

Hainrich von Morspach Ritter, und Ulrich Schenk von Geyrn Ritter, erklären als vom BurggrafenFriedrich zu Nürnberg einerseits und Friedrich Herrn zu Haydecke anderseits erwählte Kundschafts-