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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1381.

2. Aug.

Stephan und Johanns Gebrüder Her/.oge in Bayern verschreiben Otten dem Jungen Pientzen-awer die ihnen schuldig gewordenen 300 gute Goldgulden auf ihre Pflege zu Möring, so dass ihnendavon alle Jahr auf sand Marteins tag 30 Goldgulden verabreicht werden sollen, bis die vorgenannteSumme bezahlt ist. G. zu Münichen an Freytag vor sand Oswaldstage.

8. Aug.

Hans Wolfstrigel zu dem Schauenstein bekennt, dass wenn er den Spetlingshammer und dasDorf Dürrengrün an Albrecht und Cunrad F.kkart Bürger auf dem Kiipferberg verkaufen würde, e>diese Güter dem Burggrafen Friedrich zu Nürnberg mit andern gleichwerthen Gütern widerlegen, undletztere von demselben zu Lehen empfangen soll. G. am Donerstag vor Laurentii.

10. Aug.

Vor Cunrad Brugger, Stadtamtman zu Kempten schwört Cunz der junge Rumelli von Tuiffen-bach wegen der über ihn von den Kemptner Bürgern verhängten Gefangenschaft Urphede. G. an demnähsten Samstag vor vnser frawen tag zum ärnd. (c. S.)

15. Aug.

Stephan und Jörig die Chersperger, und Mertel Pheiler bekennen, für die Schäden, die StephansBruder, Heinrich der Chersperger, seine Kinder und alle insgesamrat erlitten hätten, wegen der Ge-fangenschaft, in die sie von dem Altmann von Degenbergch gebracht wurden und der Dienste wegenvor dem Erelstain, durch Bischoff Albrecht von Passau sei. und Bischoff Johannes zufrieden gestelltworden zu seyn. G. zu Wienn, an unser Frawe tag zu der Schiedung. (c. 3 Sig.)

24. Aug.

Chunrad der Freundsberger v. Freundsberg, welcher im Jahr 1380 seiner an den edlen HerrnHaug von Goldek verheyratheten Tochter, Elisabeth eine Heimsteuer von 500 Mark Meraner oder einejährliche Gilt von 50 Marken hiefür versichert hat, bestimmt, wie es mit dieser Heimsteuer nachdem allenfalsigen Tod seiner Tochter ohne Hinterlassung von Kindern gehalten werden soll. Mitsiegler:Joachim v. Vilanders, und Ulrich der Sebner von lleiffenstein. G. an sand Bartholomeustag. (c. 3 S.)

26. Aug.

Johannes Herzog in Bayern bestättiget alle die Genad und Füdrung, die sein Anherr KaiserLudweig, sein Vetter Marggraf Ludweig und sein Vater Herzog Stephan sei. dem Gotzhaus zu Scheft-larn getan haben und befiehlt seinen Amtläutcn, sonderlich denen zu Schwaben das genannte Gotzhausdarin zu schirmen, sonderlich an den Gnaden von des Marktes wegen zu Cheferloch.. G. zu Münchenan Montag vor sand Giligentag (e. S. 1.)

30. Aug.

Stephan Herzog in Beyren bestättiget dasselbe. D. ib. et eod. d.

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Hans der Wartter zu Stainach entsagt zu Gunsten des Grafen Alram von Ortenburg, gesessenzu Dorfbach allen Ansprüchen auf Dorfbach. G. dez nochsten freitag nach sand YVartholomestag dezheiligen Zwelyfboten. (c. Sig.)

Veit der Anhänger verspricht die ihm von Bischoff Johannes zu Passau verliehene Probstey derStephanischen Inwertaigen auf dem Hausrukk auf Wiederruf wieder abzulreten. G. ze Passaw amfreytag vor sand Giligen Tag. (c. 1 Sig.)