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1376.
4. Sept.
Derselbe ertheilt dem Herzog Stephan in Bayern, seinem und des Reichs Lantfogte mElsazsen die Vollmacht von den Juden in der Stadt Strasburg, als des Reichs Kamerknechtennach eigenem Ermessen eine Steuer zu nehmen. D. ib. et eod. d.
Derselbe gebietet allen Fürsten, Grafen etc. dem Herzog Stephan in Bayern, als Lantfogtim Eisass gegen die Bürger von Strasburg beholfen zu seyn, wenn derselbe von den Juden da.selbst als kaiserl. Kamerknechten eine Steuer erheben, und die Bürger von Strasburg ihn daranhindern wollten. D. ib. et eod. d.
6. Sept.
Johans Landgraf zu dem Lewhtenberg und Herr zu Hals, anstatt des römischen KaisersKarl zu Nürnberg zu Gericht sitzend, verfügt auf die Klage Heinrichs von Absperg hintz He-winge, dass wer diese Ansprache vertreten wolle , es thun solle auf. den nächsten Montag nachsand Michahels Tag, der schierst kömmt. G. zu Nürenberg am Freitag vor unser FrauenTag, als sie geborn ward.
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Stephan Herzog in Bayern gebietet seinen Amtleuten und Dienern , dass sie sich das Stiftund Gotteshaus zu Augspurg in allen Sachen welche von demselben an sie gebracht werdenempfohlen lassen seyn sollen, indem ihm der Kaiser die Beschirmung dieses Stifts übertragenhabe. D. ib. et eod. d. (c. S.)
<5. Sept.
Kaiser Karl scheidet die Güter des Bischofs von Eichstädt und die des Kapitels daselbst,und ertheilt beyden Theilen das Privilegium kraft welchem ein Theil für den andern nichtpfantper seyn soll. G. am Samstage vor vnser frawen tage als sie geboren wart. (c. S.)
7. Sept,
Der Burggraf Friedrich von Nürnberg taidingt den zwischen dem Pfalzgrafen Ruprechtseinem Sun einer- und zwischen Friedrich dem Czenger, Wolfhart dessen Sohn anderer Seitsum die Pfarr Bersen entstandenen Streit dahin dass beide Theile einander freund seyn sollen,und Pfalzgraf Ruprecht die Pfarr mit einem Priester besetzen und alle Früchte der Pfarr ein-nehmen möge alslang bis Otto Pfarrer von Berg und Johans Smutzer von Vichtag der einBebstler ist, mit dem Rechten ausgetragen, welcher zu jener Pfarr besser Recht sollt haben. G.an unser Frawen abend nativitatis, (c. S.)
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Cunrat der Fynninger vergleicht sich mit dem Dorfe Tapfhein von wegen der Hirtschaftdes kleinen Viehes, so dass diese Hirtschaft ihm wie von Alters herkommen ist folgen, und dasgenannte Dorf einen Hirten zu dem kleinen Vieh daselbst wählen soll, welcher von dieser Hirt-schaft jährlich vier Vierteil Kern und hundert Eyer Cunrat dem Fynninger geben, und demsel-ben vier und zwanzig Haubt kleins Viehs ohne Lohn hüten soll. Mitsiegler: Cuntz von Holcz-hein. D. eod. d. (c. S.)
8. Sept.
Karl römischer Kaiser ertheilt dem Bischof und Capitel zu Eystet die Freyheit, sich uni