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3. Mart.
des Zengers, des Sohnes Hainrieh des Zengcrs von Swartzenegg, seinen Weinhof datz Scherinsan der Etsch, welcher in die Merdinger Pfarr gehört und sein rechtes Eigen ist, nebst Zuge-hör Frauen Anastasien Hainrichs von Raundegg Tochter, seiner jetzigen ehlichen Wirtin, fürdie 500 ungrisch und pehaim. Guldin welche er von ihres Bruders sei. Erbgute einnahm; die-sen Weinhof soll Frau Anastasia, solange sie lebt, innehaben und messen, nach ihrem Todeaber soll er an ihre beiderseitigen Leibeserben zurückfallen. Will auch Berhtolt die VesteEysenberg, welche' er nebst andern Gütern seiner Frau für ihre Heimsteuer und Morgengabeim Betrage zu 3300 Guldin verpfändete , wieder einlösen, so muss er ihr nebst den 3300 Gld.auch obige 500 Gld. zurückzahlen, indem ein Gut ohne das andre nicht gelöst werden darf;sie aber behält die Nutzniessung des Weinhofes datz Scherins ohne alle Jrrung. Mitsiegler:seine obigen 2 Brüder und 2 Tochtermänner. G. an dem nächsten Aftermentag vor HerrenVasnacht, (c. 5 S.)
Eisbet Ebtissin zu Birkenfeit bekennt dass sie von Fridereich Burggrafen zu Nürenberg50 Pfd. Heller zu einen Jahrtag für Eisbeten, dessen ehlicher Wirtin, erhalten, und dafür denZehent ze Kulsheim von Fridereich Gailink, Ritter, gesessen zu Usheim, um 2 40 0 Pfd. Hellererkauft habe. G. an sant Peters Abend Kathedra. (c. 2 S.)
Albrecht vom Eglofstein und Dorothea dessen Hausfrau Tochter des Heinrichs Paulstoriferverkaufen dem vesten Ritter, Herrn Heinrich von Aptsperge zu Ronnenburch ihr Gut datz Er-linhul, gelegen in der Grafschaft Hirschberg, mit allem Zubehör um 400 Pfd. Heller alterWerung. G. an dem freytag nach sant Mathyas Tak dez heyligen Zwelfboten.
Cunrad Abt und der Convent zu Waltsachsen vereinigen sich mit Ulrich und Johann Land-grafen zum Leutenberge und Grafen zu Hals hinsichtlich des Wildbannes dahin dass sie aufallen Gütern ihres Klosters mit Ausnahme des zur Herrschaft Falkemberg gehörigen Bezirkesden kleinen Wildbann haben und geniessen, grosses oder rothes Wild aber, ausgenommenEichhörner, ohne der genannten Grafen Erlaubniss weder jagen noch fangen sollen. G. zuEger des Montags nach Invocavit, (c. 2 S.)
Heinrich Graf von Truhendingen, Dorothea seine ehliche. Wirtin, und Johans sein Sohn,bestättigen einen Brief ihres Anherrn Grafen Fridreichs von Truhendingen, d. d. Bamberg 1318an sand Lucien Tage, kraft dessen er die an den Bischof Wulffing von Bamberg um 5000 MarkSilbers verkauften, dem Stifte lehenbaren Märkte und Festungen Scheslitz, Gich , Gügel, Neu-haus, das freieigene Schloss Arnstein und die dem Abte ze Fulde lehenbare Feste Stuffenbergwiedereinlöst; versprechen dem Bischöfe Lampreht ze Bamberg und dessen Nachkommen mitobigen Festen und dem Markte Baunach ewig zu dienen. Zeugen: Ott Abt auf dem Münch-perge bei Bamberg, Graf Berthold von Heimberg, Ulreich von Tünfelt, Albreht Houbt, Johanszu Frazz, Tuomherren ze Bamberg, Heinrich von Hohenstein ze sand Thoman- ze Strazpurg,und Johans vori Cánel ze Münster in Grendual, Pröbste, Conrad und Fridreich Stiebcr, Ge-
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