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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
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i3Ó8.

gleicher Weise als über den Sachwalden ; Zugriffe die noch nicht gesünet sind, sollen verrich-tet werden; wäre dass die Reuber geiaget wurden, und in ihren Landen auf Slosse oder inStede quemen oder gelassen wurden und Rechtes weigerten, sollen die Voyde, die sie iagen,verbleiben als verre als sie immer mögen, und andere Voyde und Stede die das erfaren, mitaller irer Macht darzu volgen; würden aber die Räuber in Slosse oder Stede geiagt die nichtin ihren Landen wären, sollen die Voyde. davor verbleiben als verre sie möchten ; mochtenaber sie davor nit bleiben, sollen sie Recht fordern; wyderfure yn des nicht, das solden siean ihre Herren bringen; wäre dass sie oder ihre Voyde solche Slosse gewönnen, die sol manbrechen, und die Gude dem Herren bleiben in des Herrschaft sie gelegen ; gewinnen sie Slossedie nicht in ihren Landen gelegen sind, noch von ihnen zu Lehen gehen, die sollen sie bre-chen oder miteinander behalten; lüde einer die andern Herren in sein Land, sollen sich dieHerren vier Wochen mit ir selbes Kosten beköstigen; jeder soll den Räubern aus seinem Lan-de sehs Mylen mit aller Macht volgen, jeglicher einen Haubtmann dazu schiken ; bei diesereinem sind die Klagen anzi;bringen der dem Kläger entweder Vzrichtung geben, oder dieandern zwene off einen benanten Tag gen Dryfurte zu tagen manen , und dem Klager da un-verzüglichen Ende geben sol; in der Buchen sol es gleicherweis bestalt werden; Herrn BertoldeApte zu Hersfelde nemen sie auch in diesen Fride. Alle diese vorgenante Rede geloben sievon sente Michels tage der schirst komt über zwey gantze Jar zu halten. G. an sente Bar-tholomew tage.

24. Aug.

Karl Römischer Keyser tut kunt das Hilpolt von dem Steyne vnd seine erben für keyn.Lantgerichte vorgetrieben noch geladen werden sollen denn in das Lantgerichte dorynne sie mitires selbs leibe gesessen vnd wonhaftig seyn. G. tzu Moden eod. d. (c. S.)

25. Aug.

Heinrich Voit von Wida der jüngere eignet zu seinem Seelenheile dem Frauenkloster zuHof zu Regnitz einen Hof, eine Herberge, einen Theil der Fischweide, und des Techen Hofzu Taupelitz, und einen Hof zu Leupoldsgrune. G. am Freitag nach Bartholomeus Tag. (c. S.)

30. Aug.

Ulrich der Zenger vergicht auf pit Rabens Bischofs ze Aistet, daz die Brief die auf derLantschrann ze Hirzperch oder vor andern Lantschrannen oder auf andern rechten oder hofge-richten hintz dez Gotzhauses ze Aystet vnd dessen Gueten ze Aystet bestetet wurden, vnd auchdie alten brief weder Kraft noch macht haben schulen. G. auf der Lantschrann ze Güglingendes Mitichen nach send Augusteins tag.

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Ulrich der Zenger, Landrichter in der Grafschaft Hirschperg, ertheilt dem Wilhelm undHeinrich Loterpeck einen Gerichts brief, nach welchem beyde mit Friedrich Voltkolt Lösunghaben sollen, nach Inhalt der Briefe die sie darüber von der Herrschaft von Bayern erhalten,auf die zwey Theiïe der Veste Rothenvels mit Leuten, Gütern, und aller Zugehör nach desletztem Tode. Schermer: die Herzoge, Rupprecht von der Pfalz, Stephan der ältere undjüngere, Friedrich, Johann von Bayern, der Burggraf von Nürnberg, der Bischof von Aistet,