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1SÓ8.
Burchart Abedar von Segkendorf, Rudiger Marspecke, Vlriche Schenke ron Geyren, BertholtSchenke von Geyren, Heinrich Schencke von Geyren, Hilpolt Reickershouer Ritter, Cuenrad vonPechtal, Heinrich Truchsezze von Limpuerch, Karel Paulstorffer, Arnolt von Segkendorf zu Me-ren gesessen, und Walther von Segkendorf zu Stopphfenheirn, des Verkäufers Brüder. G. andein Suntag vor sand Jacobs tage des heiligen zwelfpoten. (c. 13 S.)
24- Juli.
Patze etswanne elich Husfrauwe Nyclas «eigen von Wasen, Ebirhart von Wasen, undHenne etswanne Hern Fryderiche Son von Wasin Ritters verkaufen mit Willen Vlrichs Herrenzu Hanauwe, ihres Lehenherren, ihr Viertheil an dem Lehen gelegen uff dem Spechtshart,und auch den Teil an dem Zehenden Samstages zcolle zu Aschaffinburg, mit Namen ein Vier-theil an den Wagen und Scharen, dem Ertzbischoff Gerlach zu Mentze. Mitsiegler: VlrichHerre zu Hanauwe. D. in vigilia beati Jacobi Apii.
2. Aug.
Stephan der ältere Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern bestätiget die von seinemVater Kaiser Ludwig und seinem Bruder Markgraf Ludwig von Brandenburg dem KlosterSeeligenporten ertheilten Privilegien. G. zu Lantzhut des nächsten Mittwochen post VinculaS. Petri, (c. S.)
16. Aug.
Johannes Landgrarius de Lewtenberg Gubernator domini Alberti ducis Bavariae ex specialicommissione ejusdem principis Priori provinciali et fratribus Ord. Btae. Mariae de Monte Car-meli Alemaniae superioris et Bohemiae concedit aream pro novo conventu construendo inframuros Strubingae ipsis designatam, vel alias areas pro necessitate fratrum ibidem acquirendasrecipere. D. in Landaw in die Assumptionis Bte. Marie, (c. S.)
2J. Aug.
Die Bürger zu Nördlingen versprechen dass sie sith wegen der Schweine welche ihremMitbürger Haintz Kölner genommen und nach Vohburg getrieben worden sind, an der Herzo-gin Margret und dem Lande zu Bayern nicht rächen wollen. G. an Bartholomeus Abend, (c. S.)
24. Aug.
Gerlach, Ertzbischof zu Mentze, Friderich, Balthasar und Wilhelm Lantgrafen zu Dürin-gen und Marggrafen zu Missen, und Heinrich Lantgrafe zu Hessen machen einen gemeinenFriede, als hernach geschriben stet: waere dass Raub, Brand, Name oder Mord geschee an ih-ren Landen, an welchem ihrer das zu schulden queme, darzu sollen alle ihre Voyde volgenund tun, gleicherweis als sie das selber anrürte, und sollen über die Friedebrecher, Raub undReuber richten, und über alle die sie husen und hofen mit hanthaftiger tad; auch sollen dieFridebrecher kein Geleite haben; wo aber die hanthaftige tad nit enwere, und nicht eyn ver-luemund oder ein versprochen Mann were, so sol man ihn beschuldigen gen dem Voyde, un-der dem er gesessen ist; der beschuldigte sol selb dritte unschuldig werden unbesprochenerlude; tede er des nit, so sol man über ihn richten; ist er aber ein versprochen man, so soller das bewisen selb sybende unuersprochener lude; wellich Void das nit entrichtet, und desermanet wurde, mit guder Wissenschaft seiner Herren Manne, sol man über den Void richten