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14. Juli.
Capitulum ecclesiae Frisingensis omnes suos decanos, plebanos, rectores provinciales etc.ad persolvendos census et reditus custodiae inferioris monasterii Ratisponensis debitos et reten-tos excitat, sub poena censurarum ecclesiasticarum. D, die XIIII. mens. Julii, (c. S.)
16. Juli.
Ludwig Bischof zu Bamberg ernennt auf Ansuchung des Burggrafens Friedrich zu Nürn-berg den Markgrafen Friedrich von Meissen und den Landgrafen Johann zum Leuchtenbergzu Lehenträgern über die Lehen welche genannter Burggraf vom Hochstift zu Mannlehen hat,für seine Kinder im Falle seines Absterbens, und namentlich für seine Tochter wenn er keineSöhne hinterlassen sollte. G. ze Babenberg am Donerstag nach sand Margarethn trg. (c. S.)
18. Juli.
Albrecht und Leupolt Herzpge zu Oesterreich erlauben Rudolf dem Chazenstainer das anihn verpfändete Gericht zu Stainach in dem Inthal an einen Andern zu versetzen. G. zu Grezam Sonntag vor Jacobi, (c. S.)
20. Juli.
Graf Eberhard von Werdenberg aignet dem Ritter Hans von Uffenloch das Gut Uffenlochund das Etzzental mit aller Zugehör. G. an dem nechsten After Mentag vor St. Marien-Magdalenen - Tag.
22. Juli.
Die Herzoge Stephan, Friedrich und Johann von Bayern versprechen dem Bischoffe Al-brecht von Passau in seinem Kriege wider- die Stadt Passau 200 Mann Hülfstruppen. G. zuPurchhausen am St. Maria - Magdalena - Tag. (c. 3 S.)
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Albrecht Bischof zu Passau gibt Hackenberg das seines Gotteshauses Lehen ist und dasihm Jörg der Ahaimer aufgegeben hat, dessen Sohne Wilhelm, und dessen Geschwisterten,Söhnen und Töchtern zu Lehen. D. ib. et eod. d. (c. S.)
23. Juli.
Herdegen von Katzenstein Ritter, Vogt zu Augsburg, W T ilhelm von Eglingen, Ritter, Paulund Heinrich die Pfettner, Weickmann von Westernach, Albrecht von Walkirch, Albrecht derSchräg von Urbach, und Chunrad der Vinninger treffen mit dem Rathe der Stadt Augsburgeine Uebereinkuft für sich und ihre Gesellen, dass sie demselben alle SO jeder mit einemSchüzen und mit einem Knecht selb dritt mit drey Pferden berait und gewappnet dienen sollengegen den von Eberstain und seine Helfer und den Grafen Eberhard von Würtemberg, wofürjeder monathlich 20 Pfd. Pfennig erhält in der Art, dass wenn der nächste St. Jacobs Tag ver-gangen ist jeder Herr selbdritt 4 Pfd. Pfennig verdient hat, ob die Rais nicht vor sich gatjdass wenn sie acht Tage zu Veld liegen, jeder halben Sold eines Monaths erhalten soll; dassendlich wenn es zu einem rechten Veldstreit kam unter offner Panier, da Herrn und Stadtbeywären, und gieng den Söldnern verlohren Rozz oder Mayden oder Harnasch mit eren aunFluhts3l, es bey dem Rath von Augsburg stehen soll, ob er sie dafür entschädige oder nicht.G. am nechsten Frytage vor St. Jacobs Tag.