4 (Laugenscheidtsche Verl.-B.) Ellstl. u. Frz. Orig.-IInterrichtsbr. (Berlin 8V 46.1
spräche hauptsächlich bereitete mir großeSchwierigkeiten. Doch schon nach Durchnahmedes ersten Ihrer engl. Briese war ich ganz glück-lich, ba derselbe die Aussprache eines jedenKonsonanten ». Vokals in einer so interessantenund klaren Art und Weise lehrt, daß es kaummöglich ist, sich zu irren. Zeder weitere Bricsbereitete mir neues Vergnügen. Das Studiumdes Ganze» setzt den Schüler nicht nur in denStand, sich verständlich zu machen, sondern istauch von moralischem Einfluß aufscine Energie.Ein Werk wie diese englischen Briese kann nicht»erschien, die größte Bewunderung u. ein tiescsDankbarkcitsgesühl gegen den Vcrsasser beiallen zu erregen, welche dasselbe kennen lernen.Ich war im vergangenen Herbst 3 Monate inLondon, und zwar bei einer englischen Damedie kein Wort Deutsch verstand. Um so sroherwar ich, mich mit ihr unterhalten zu können,»nd mit Gcnugthuung bemerkte ich, daß dieAussprache,die ich aus den Bricsen erlernt hatte,mit der ihrigen übcreinstimmte. Diese Damesowohl als auch ihre Umgebung fanden meineAussprache „ironckorkul" u. man w o llte mirnicht glauben, daßich Englisch ohneLehrer gelernt hätte."
Herr Lehrer Büge zu Göritz bei Coswigi/A. schreibt unterm 20. November 1891 anPros. G. Langenscheidt:
„Hochg. H.! Ich habe JhreUnterrichtsbriefeauf meinem einsamen Dorse in aller Stille stu-diert.Ohne auch nur eine engl.Unterrichtsstundegenonimcn, ja, ohne auch nur einmal ans einemanderen Munde englischeWortc gehört zu haben,unterwarf ich mich in der vorigen Woche derMittclschullehrcrprüfung in beiden Sprachen.Etwas ängstlich hinsichtlich meiner englischenAussprache trat ich in denPrüsungssaal. Doch,mich fest an die gelernte Aussprache bindend,las ich etwa eine halbe Seite des mir vorge-legtcn Stückes von Macaulay. Wie erfreutwar ich, als der Examinierende, Herr ProfessorFischer, meine Aussprache sllr „gut" er-klärte und mich fragte, wo ich dieselbe erlernthätte. — Gern gab ich ihm natürlich Bescheid."
Herr Prof. vr. Hoppe (am Gymnas. zumGrauen Kloster in Berlin) schreibt unterm24. Nov. 1891 an Prof. G. Langenscheidt:
„Ich habe eine Reihe von Zähren der Prü-fungskommission für Rektoren u. Mittclschnl-lehrer als Mitglied sür die Prüfung im Engl.,und Franz, angchört, und es sind dabei Leute'
durch meine Hand gegangen, die sich ihre Kennt-nisse ans die verschiedenste Weise erworbenhatten; wie dies geschehen war, darüber wurdekeine Rechenschaft verlangt. Wenn aber Prüs-linge vorhanden waren, die mich durch F e r t i g-keit im Ausfassen des im fremdenJdiomGeschriebencnod. in d. Wied er-gäbe des Deutschen in der fremdenSprache, durch Klarheit u. Sicherheitin Anwendung der grammatischenRegeln u. namentlich durch Deutlichkeitund Korrektheit dcrAussprache überraschten,so erhielt ich sehr oft aus die Frage, wie sichder Prüfling seine Kenntnisse erworben hätte,die Antwort „nur durch das Studium derLangcnscheidtschcn Untcrrichtsbriese." Ich mußnach diesen Erfahrungen den genannten Bricsendas günstigste Zeugnis ausstcllen, nicht nurwegen der Gründlichkeit dcrBelehrung, sondernauch weil die Methode es versteht, aus eineaußerordentlich anregende Weise den Lerneiferdes Schülers zu wecken."
Herr Pros. vr. Kluge von d. Univ. Zenaschreibt an Pros. G. L. unterm 19. Nov. 1891:
„_Auch in der Darstellung der Aus-
sprache h. d. Vers, viel prakt. Sinn bewährt,u. die Irrwege mod. Phonet. Transskriptions-gelüste sind verständiger Weise gemieden."
Nachbildungen.
In Deutschland ist es bis jetzt ca. 20 malvergeblich versucht worden, die Meth. nach-zuahmen. Keine einzige dieser Nachahmungenhatte irgend einen Erfolg; sie dienten alle nurdazu, das Verdienst der Original-MethodeToussaint-L. in das gehörige Licht zu stellen.
Ferner wurde die Meth.T.-L. von sreniderHand für fast alle Kultursprachen bearbeitet.
Die auf Seite I genannten Begründer derMethode haben ihre Schöpfung nach d. Grund-sätze „wenig, dieses Wenige aber möglichst voll-kommen" bis jetzt nur auf Engl., Franz, undDeutsch sür Deutsche angewandt.
probebricse.
Eine Einsicht in den Probebrief wird jedem,der ohne Vorurteil prüft, darthnn, daß dieseBriese d. Selbstunterrichte Vorteilebieten,welche keinem andern Hilfsmittel zurSeite stehen.
SW- Probebriefc ü 1 M. (Briefmarken!) portofrei! -HSS