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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
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2 «Langenscheidtsche Verl.-B.) Engl. ». Frz. Onst.-IIntemchtsbr. «Berlin 8W 46.)

Leit einem Mcnschenalter Hai die Sprach-^ wiffenschast, früher fast ausschließlich denallen klassischen Sprachen zugewandt, erst diedeutsche, dann die anderen lebenden Kultur-sprachen in ihr Bereich gezogen und dadurcheinen nie geahnten Aufschwung genommen.Die ans solchen Studien süßenden Lehrer habenin unseren Unterrichtsanstalten allerdings dasgrammatische Wissen bedeutend gefördert;allein das Können, die lebendige Hand-habung der fremden lebenden Sprache bliebdoch rühmliche Ausnahmen abgerechnethinter den Bedürfnissen der Zeit zurück.

Dem in der Regel ans einer nicht so hohenwissenschaftlichen Stufe stehenden Privat-Un-tcrricht gelang es nur selten, diese Lücke zu er-gänzen, so daß eine Fertigkeit im Gebraucheder Sprache fast nur in gercistcrem Alter zuerwerben war, und zwar entweder durch denAnscnthalt im Lande selbst oder, in den weit-aus meisten Fällen, durch Selbststudium.Für letzteres aber sehlte es an brauchbarenHilfsmitteln.

Die Erkenntnis dieser Mängel rief vorSS Zähren die nachstehend besprochenen Ori-ginal- Unterrichtsbriefe hervor.

Die wichtigste Errungenschaft der MethodeTonssaint-Langcnscheidl beruht in der «durchtauseudsältigeAuerkcnuung bestätigten) That>sache, daß die Methode jedem, der lernenwill, die Möglichkeit bietet,

sei» eigener Lehrer

zn werden, ohne an kostspicl. Privat-Untcrricht,bestimmte Lehrstunden re. gebunden zn sein.

Eine der Hanptursachen dieses Resultatswar augenscheinlich die, nur dieser Methodeeigene, wirkliche Vertretung der be-tress. Nationalitäten in der Person derVers.: Jede Spr. ist von einem Engländer,bzw.Franzosen u. zweien, bzw. einem Deutschen vonvornherein gemeinschaftlich bearbeitet.

Von diesen Bcrsasscrn wirkten die Pro-fessoren Lloyd, bzw. Toussaint hier inBerlin seit länger als 25 Jahren als Lehrerihrer Muttersprache; ihre prakt. Erfahrung imSprach-Unterricht an Deutsche brachte denWerken großen Nutzen. Pros. Langcnscheidtdagegen vertrat das deutsche Element unddiente der Sache mit seiner method. Ersah-rnng. Pros. I)r. van Daten kam außerdemdem engl. Unterrichte mit seiner wissen-scha stlichen Sprachkenntnis zu Hilse: so daßvon seiten derGrammatik und M e t h o d i kalles geschehen ist, »m beide Werke möglichsterVollkommenheit entgegen zn sühren.

DieAllg. Schnlztg." sagt hierüber:

Eigentümlichkeiten dieses Unterrichts.

1) Es wird dem Schüler keine jener großentrockene» Grammatiken in die Hand ge-geben, deren Anblick allein manchen ent-mutigt, sondern der Lehrstoff wird ihmin kleinen Quantitäten, aber stetsin großer Mannigfaltigkeit geboten.

2) Ein sittcnreiner Roman dient dem Unter-richte zur Grundlage und macht das ganzeStudium spannend und unterhaltend.

3) Der Schwerpunkt liegt in der Angabeder Aussprache nach dem T.-L.schenSystem, das für die Sprache das ist, wasfür die Notenschrift die Musik. Jeder, derdeutsche Druckschrist richtig liest, vermagdanach auchdie fremde Sprache zu sprechen.«Man vergleiche die Urteile auf S. 3 u. 4.)

4) Vortrag allgemein verständlich.

5) Sprechen,Lesen und Schreibendersrcmden Sprache von der 1. Stunde an.

6) Zeder Brief bringt die Lösungen der Auf-gaben des vorigen.

7) Vervollkommnung auch im Deutschen.

8) Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeitenwerden nicht vorausgesetzt. Dagegen wirdAnstrengung und Einsetzung der edelstenKräfte des SelbststuLiercnden verlangt.

S) Jede Sprache ist für sich besonders bear-beitet, so daß die Wahl srei steht, mit Engl,oder Franz, zu beginnen.

10) Auch Geübteren Vervollkommnung.

Erfolge der Methode Toussaint-Langenscheidt.

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