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die Ursache des andern ist? ist Ursache davon, daß dieses wird, einanderes Werdendes, davon, daß etwas sein wird, ein Anderes, welchessein wird, nnd davon daß etwas geworden ist, ein Anderes, welchesvorher geworden ist? Hier muß man nun vom Spätem schließen ausdas, was geworden ist. Priucip ist auch hiebei das Gewordene. Undebenso ist es daher auch beim Werdenden. Vom Früheren darf mandabei nicht ausgehen, man darf also z. B. nicht schließen, daß diesesSpätere geworden ist, weil das andere Frühere geworden ist 9 Undebenso auch beim Zukünftigen. Es ist weder möglich, wenn dieZwischenzeit zwischen Ursache und Wirkung unbestimmt, noch wenn siebestimmt ist, man kann also nicht, — weil es wahr ist, daß dieses ge-worden ist, als wahr behaupten, daß auch das Spätere geworden sei.Denn während dieser Zwischenzeit dieß zu sagen, wäre falsch, wenngleich das eine schon geworden ist. Ebenso verhält es sich dann auchbeim Zukünftigen. Nicht muß das andere sein, weil das eine gewordenist. Der Mittelbcgriff muß nemlich gleichartig sein, für das GewordeneGewordenes, für das Zukünftige Zukünftiges, für das Werdende Wer-dendes, für das Seiende Seiendes; für das Gewordene aber und dasZukünftige gibt es keinen gleichartigen Mittelbegriff. Ferner kann dieZwischenzeit weder unbegrenzt noch begrenzt sein; denn es ist falsch,in der Zwischenzeit etwas als zukünftig seiend zu behaupten. Manmuß dabei erwägen, was das stetig Zusammenhängende ist, so daßnach dem Gewordensein das Werdende in den Dingen ist. Es ist dochwohl klar, daß das Werdende nicht mit dem Gewordenen stetig zu-sammenhängt, so wenig als das Gewordene mit dem Gewordenen;denn das Gewordene ist begrenzt und untheilbar. Wie nun die Punktenicht stetig miteinander zusammeuhangen, so auch nicht das Gewordene,denn beides ist untheilbar. So auch nicht das Werdende mit dem Ge-wordenen aus dem gleichen Grund, denn das Werdende ist thcilbar,das Gewordene untheilbar. Wie sich also Linie verhält zum Punkt,so das Werdende znm Gewordenen, es ist nemlich unendlich vielesGewordene in dem Werdenden. Noch deutlicher muß dieß auseinander-gesetzt werden in den allgemeinen Untersuchungen über die Bewegung ^).
ff Weil die Wirkung als Realität nicht theoretisch erschlossen werden kann,ff VI.